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Vorentscheidung um die Playoff-Plätze

Tischtennis-Bundesliga Vorentscheidung um die Playoff-Plätze

Einen Tischtennis-Leckerbissen präsentiert der TTV Stadtallendorf am Sonntag ab 15 Uhr in der ­Bärenbachhalle mit dem Bundesliga-Schlager zwischen Borussia Düsseldorf und dem TTC Zugbrücke Grenzau.

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Nationalspieler Patrick Franziska ist nach seiner Muskelverletzung im Schlagarm für das Gastspiel der Düsseldorfer Borussia gegen Grenzau am Sonntag in der Bärenbachhalle wieder fit. Foto: imago

Quelle: imago sportfotodienst

Stadtallendorf. Das Interesse an der Partie, in der es für beide Mannschaften um wichtige Punkte im Kampf um den Einzug in die Playoffs der besten vier Mannschaften geht, ist riesengroß. „Die 1150 Sitzplätze sind vergriffen, Stehplatzkarten zum Preis von 10 Euro gibt es aber noch an der Tageskasse“, berichtet Rolf-Werner Schmittdiel, der Vorsitzende des TTV, der in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und mit der hauptsächlichen Unterstützung der Sparkasse Marburg-Biedenkopf das Event ausrichtet.

Dabei kommen auf Schmittdiel und seine Vereinskollegen bis zum Sonntag noch arbeitsreiche Stunden zu. Schließlich muss eine Zusatztribüne in der Bärenbachhalle aufgebaut, muss ein telegener roter Boden verlegt werden, weil die Partie im Internet live übertragen wird (sportdeutschland.tv). „Das wird ein Großeinsatz. Wir sind mit rund 40 Mann zugange“, sagt Schmittdiel, dessen Verein mit der Ausrichtung solcher Großveranstaltungen aber bereits reichlich Erfahrung hat.

Schließlich richteten die Stadtallendorfer bereits zweimal Deutsche Meisterschaften (zuletzt 2006) und Champions-League-Spiele aus. Nach der Partie findet in der Halle eine Autogrammstunde statt.

Für die Düsseldorfer, für die diese Partie als Heimspiel gewertet wird, geht es aber nicht nur am Sonntag um wichtige Punkte, sondern heute Abend im tschechischen Ostrov bereits um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Umso wichtiger, dass das Team von Trainer Danny Heister personell wieder komplett ist.

„Wir haben in dieser Saison noch nicht einmal personell aus dem Vollen schöpfen können und haben erstmals am Wochenende die Situation, dass wir vier Spieler zur Verfügung haben“, sagt Düsseldorfs Pressesprecher Alexander Schilling. Neben Patrick Franziska, der zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses im Schlagarm zwei Wochen aussetzen musste, ist auch Timo Boll drei Monate nach seiner Knieoperation wieder im Kader. „Ob er in Tschechien spielen wird, werden wir vor Ort entscheiden“, sagt Schilling.

Nachdem Düsseldorf das Hinspiel gegen Ostrov ohne Boll mit 3:1 gewann, in der Bundesliga-Hinrunde aber mit Boll gegen Grenzau mit 2:3 verlor, „haben wir im Hinterkopf, Timo nur in Stadtallendorf spielen zu lassen“, sagt Schilling, wohlwissend, dass der Weltranglisten-Siebte aus seiner Zeit beim TTV Gönnern viele Fans im Landkreis hat und Publikumsmagnet ist. Neben Boll und Franziska bilden der Grieche Panagiotis Gionis und der Inder Kamal Achanta das Team des Rekordmeisters vom Rhein.

Verletzungsprobleme plagten im bisherigen Saisonverlauf auch die Westerwälder aus Grenzau, die wie Düsseldorf in der vergangenen Saison im Playoff-Halbfinale standen. Nach gutem Saisonstart fiel das Zugbrücke-Team zurück und kam erst zum Rückrundenauftakt gegen Bergneustadt zum vierten Saisonsieg. Auch in der Bärenbachhalle ist das Team nicht komplett. Der Japaner Masaki Yoshida fehlt wegen terminlicher Verpflichtungen an der Universität Tokio. Dafür ist Grenzaus Nummer eins, der kroatische Weltranglisten-20. Andrej Gacina, wieder fit und bildet mit dem deutschen Jugend-Nationalspieler Ling Qin und dem Ecuadorianer Alberto Puga das Zugbrücke-Terzett.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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