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Von Hochmut ist beim VfB keine Spur

Fußball, Verbandsliga-Aufstiegsspiel Von Hochmut ist beim VfB keine Spur

Der VfB fährt mit einem komfortablen Vorteil zum Rückspiel am Sonntag (17 Uhr) nach Flörsheim. Mannschaft, Trainer und Funktionäre wissen jedoch: Das Ticket für die Verbandsliga ist noch nicht gelöst.

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Wetters Jonas Bettelhäuser (rechts) drängt Flörsheims Sebastian Hartings beim 3:0-Hinspielsieg am Mittwochabend ab.

Quelle: Michael Hoffsteter

Wetter. Es ist noch nicht aller Tage Abend in der Aufstiegsrunde für die Verbandsliga. Das weiß Armin Schmidt. Der sportliche Leiter des VfB warnt trotz des 3:0 beim Hinspiel am Mittwochabend davor, bereits Siegeshymnen anzustimmen. „Wenn Verrücktes passiert, dann im Fußball“, meint Schmidt.

Seine Einstellung scheint auch bei den Spielern zu dominieren. „Es gab keinen großen Jubel nach dem 3:0 bei den Jungs. Sie wissen, dass sie noch längst nicht durch sind“, bemerkt der Sportliche Leiter.

Wetter tut gut daran, nicht schon von der Verbandsliga zu träumen. Laut VfB-Teammanager Jürgen Koch würde ein frühes Tor für Flörsheim die Partie wieder völlig offen gestalten. Das sagte Koch bereits nach dem Hinspiel. Dass Flörsheim ein gefälliges Offensivspiel aufziehen kann, zeigte es am Mittwoch jedoch nur in den ersten zehn Minuten von Hälfte eins und in Teilen von Durchgang zwei. „Alles andere als ein sehr druckvoller Beginn von Flörsheim würde mich völlig überraschen“, sagt Schmidt.

Beim Hinspiel in Wetter machten die Hausherren ab der 15 Minute ordentlich Druck, beherrschten das Mittelfeld, hatten mehrere hochkarätige Tormöglichkeiten und hebelten die Abwehr der DJK vor allem über die Flügelspieler Robin Dempt und Lukas Prior aus. Zweifacher Torschütze war Stürmer Jonas Braun.

Der 3:0-Endstand am Mittwoch war gleichzeitig der Halbzeitstand. Verständlich, dass Wetter die Gäste kommen ließ und sich zurückzog. Allerdings schmeckte dies Schmidt eher weniger: „Wir haben in Durchgang zwei meiner Meinung nach ein Stück zu passiv gespielt und zu viel Räume abgegeben.“

Personell könne man laut Armin Schmidt aus dem Vollen schöpfen. Noch nicht sicher sei die Taktik für das Rückspiel. Denn trotz des 3:0-Polsters könne er sich ein offensives Wetter vorstellen. „Steffen Schäfer hat mich schon einige Male überrascht“, sagt Armin Schmidt über den VfB-Trainer und lacht.

Der VfB setzt zwei Fanbusse zum Rückspiel ein (Kosten: 10 Euro). Abfahrt ist um 13 Uhr am Sportpark Binge. Anmeldungen nimmt Armin Schmidt unter 01522/9334114 entgegen.

von Benjamin Kaiser

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