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Vielfalt bringt Erfolge

Sportlerehrung Vielfalt bringt Erfolge

Bei der Sportlerehrung des Kreises Marburg-Biedenkopf in der Sporthalle der Lahntalschule Biedenkopf durften sich 237 Leistungssportler über die Auszeichnungen aus der Hand der Landrätin Kirsten Fründt freuen.

von Michael Seehusen

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Kirsten Fründt zeichnete erstmals als Landrätin die erfolgreichen Sportler und Sportlerinnen des Landkreises aus.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Die erfolgreichen Athleten taten sich auf Landes- oder Bundesebene oder sogar bei internationalen Wettbewerben mit Spitzenplätzen hervor. Die Sportlerehrung vermittelt Anerkennung über den bloßen Wettkampf hinaus und lässt dabei im Rückblick noch einmal Freude an den hervorragenden Leistungen aufkommen.

„Sie setzen sich sportlich in erster Linie für sich selber ein, aber mit ihren Erfolgen tragen sie auch den Namen des Landkreises in die Welt“, sagte Fründt. Die Art der Ehrung zeige die Vielfalt der Sportmöglichkeiten im Landkreis, der die Infrastruktur bereitstelle. Es gebe in diesem Bereich 395 Vereine mit 82000 Mitgliedern. Zwar seien diese meist Breitensportler, aber: „Ohne Breitensport gibt es keinen Spitzensport.“

Ein besonderes Anliegen der Sportlerehrung, die der Stadtallendorfer Herbert Köller moderierte, ist es aber auch, die Leistung des Ehrenamts für die Organisation des Sports zu würdigen. In diesem Jahr wurden Hubert Höck (Rüdigheim) und Dr. Franz Nitsch (Marburg) für besondere Verdienst zur Förderung des Sports über den lokalen Vereinsrahmen hinaus geehrt. „Höck gilt als Macher und Umsetzer“, sagte Fründt. Dr. Nitsch wirkte lange als Vorsitzender des Sportkreises Marburg. Er brachte viele Projekte auf den Weg, unter anderem die Vereinigung der beiden Sportkreise im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Erneut hatte der Landkreis die Veranstaltung als „Hallensportshow“ konzipiert. Die Coverband „Overtime“ stimmte das Publikum mit Pop- und Rockklassikern ein. Die Bundesliga-Turner der KTV Obere Lahn waren ohnehin gerade im Training und zeigten ihr Können. Der Jongleur „Coolumbus“ wirbelte nicht nur Bälle, sondern auch brennende Fackeln herum. Und viel Applaus erhielten die drei Tanzgruppen des TV Wallau mit dem „Wirbelsturmtanz“, dem „Zwergenrap“ und dem Auftritt der „bösen Hexen“.

von Michael Seehusen

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