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Viele strahlende Gesichter

Sportlerwahl 2014 Viele strahlende Gesichter

Bei der „Sportlerwahl 2014“ richtete Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel den Blick bereits in die Zukunft.

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Die Gewinner der Sportlerwahl 2014.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Diese großartige Veranstaltung sei ein fester Bestandteil im Marburger Sportkalender und nicht mehr wegzudenken, teilte OB Vaupel den rund 350 Gästen am Donnerstagabend im Ahrens-Restaurant mit. „Deshalb wird die Stadt Marburg sich dafür einsetzen, dass diese Sportlerwahl 2015 von OP und Kaufhaus Ahrens in einem größeren Rahmen für ein noch größeres Publikum geöffnet wird“, sagte Vaupel.

 

Erste Gespräche, die Sportlerwahl 2015 dann Ende Januar 2016 möglicherweise in der neuen Marburger Stadthalle in Verbindung mit der Sportlerehrung der Stadt und des Kreises zu verknüpfen, haben bereits stattgefunden. Sowohl Peter Ahrens als auch die Sparkasse Marburg-Biedenkopf und auch die Oberhessische Presse als Ausrichter und Mitveranstalter unterstützen Vaupels Idee, die beim Publikum gut ankam.
Ebenso gut an kam indes Boris Meinzer. Allerdings hatte sein  Auftritt allein einen humoristischen Hintergrund. Der 42-jährige Comedian, besser bekannt als der „FFH-Dummfrager“, hatte am Donnerstagabend auf der Bühne des Ahrens-Restaurant die Lacher auf seiner Seite.

Foto: Thorsten Richter (thr)

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Strahlende Gesichter gab es auch bei allen nominierten Sportlerinnen und Sportler, egal, ob sie bei der Wahl nun Erster, Dritter oder Fünfter geworden sind.
So auch bei Fabian Hambüchen, der mit der Mannschaft der KTV Obere Lahn nominiert war. „Ich wohne wieder in Wetzlar und habe gerade Semesterferien. Deshalb habe ich es mir nicht nehmen lassen, zu dieser tollen Veranstaltung nach Marburg zu kommen“, sagte der deutsche Turnstar, der mit der KTV in der Bundesliga antritt und zurzeit ein Studium an der Sporthochschule Köln absolviert. Wie Hambüchen stand ein weiterer Student im Blickpunkt.

Und dies nicht ohne Grund, schließlich geht der ehemalige Schüler der Carl-Strehl-Schule der Deutschen Blindenstudienanstalt Marburg in die deutschen Sportgeschichtsbücher ein: Alican Pektas erzielte das erste WM-Tor für eine deutsche Nationalmannschaft – und zwar bei der Blindenfußball-Weltmeisterschaft in Tokio. Nicht allein aus diesem Grund überreichte Karin Ahrens ihm einen vom Kaufhaus Ahrens gestifteten Behindertensport-Preis.

von Michael E. Schmidt

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