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VfB Wetter setzt auf seine Heimstärke

Fußball-Verbandsliga VfB Wetter setzt auf seine Heimstärke

Das wird nicht leicht: Der VfB Wetter empfängt am Samstag mit dem SC Waldgirmes den derzeitigen Tabellenführer der Verbandsliga Mitte.

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Serkan Erdem (rechts, gegen Wörsdorfs Jan Eric Vogler) steht mit dem VfB Wetter am Samstag gegen Waldgirmes vor einer hohen Hürde.

Quelle: Michael Hoffsteter

Wetter. Auch wenige Tage vor dem Aufeinandertreffen mit Spitzenreiter SC Waldgirmes (Samstag, 16 Uhr) steckt die jüngste 4:5-Niederlage beim VfB Gießen den Verantwortlichen des VfB Wetter noch in den Knochen. „So ein bisschen nagt es noch“, gibt Teammanager Jürgen Koch zu.

„Die Leistung war für mich unerklärlich. So kennen wir die Mannschaft nicht.“ Teils vogelwild lud die Hintermannschaft des VfB den bis dato Tabellenletzten zum Tore schießen ein. „Es war ein kollektives Versagen“, sagt Koch, wenngleich insbesondere Torhüter Timo Möller in seinem ersten Pflichtspiel für Wetters erste Mannschaft eine schlechte Figur machte.

Philipp Kirchhain saß mit einer Rippenprellung nur auf der Bank, ob er bis Samstag wieder fit wird, ist noch offen. Denkbar also, dass Paul Diehl zurück zwischen die Pfosten beim VfB kehrt. Neben Kirchhain drohen auch Robin Dempt und Mario Giuda (beide Leistenprobleme) auszufallen. Nichtsdestotrotz erwartet Koch von dem Team gegen Waldgirmes eine Trotzreaktion. „Wir wollen uns gegen den Tabellenführer wieder ins positive Licht rücken“, sagt er. Koch baut dabei auf die eigene Stärke. „Wir haben bisher alle Heimspiele gewonnen. Chancenlos sind wir auch gegen Waldgirmes nicht. Wir wissen, was wir leisten können“, gibt sich der Teammanager optimistisch. Auch, weil das Spiel gegen Gießen „kein Maßstab“ war.

Trainer Bätzel will Qualität demonstrieren

Während der VfB zuletzt einen Dämpfer erhielt, läuft es bei den Gästen im Moment besser. Die letzten drei Partien konnte die Mannschaft von Trainer Peter Bätzel allesamt gewinnen, schoss dabei 13 Treffer und kassierte nur ein Gegentor. Folgerichtig liegt Waldgirmes, trotz mindestens eines Spiels weniger als die Konkurrenz, auf dem ersten Tabellenplatz. „Bei der Ausgangssituation können wir uns nur schwer gegen eine Favoritenrolle wehren“, gibt Bätzel vor der Begegnung beim Aufsteiger zu.

Dennoch will er Wetter nicht unterschätzen. „Durch die bisherigen Ergebnisse haben sie gezeigt, dass sie in der Liga mithalten und jedem Gegner weh tun können“, sagt Bätzel, der weiterhin auf Marcel Siegel (Bänderriss) verzichten muss. Sonst ist der Kader aber bis auf Ersatzkeeper Jan Dühring komplett. „Deshalb muss unser Selbstverständnis sein, dass sich, wenn wir mit der nötigen Einstellung ins Spiel gehen, die höhere Qualität auch auf dem Platz zeigt“, stellt Bätzel die eigenen Ansprüche klar.

von Tobias Kunz

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