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VfB Marburg will "Schippe drauflegen"

A-Junioren VfB Marburg will "Schippe drauflegen"

Als Zweiter der Fußball-Verbandsliga Nord will die U-15-Mannschaft des VfB Marburg in der Restrunde noch ein Wort im Rennen um den Aufstieg mitreden.

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VfB Marburgs A-Junior Marcel Jakobi (links) attackiert Fabian Koch vom JFV Aulatal-Kirchheim.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Positiv sieht die Zwischenbilanz von VfB-Trainer Serdar Özsoy nach 14 - und damit etwas mehr als der Hälfte der zu absolvierenden - Partien aus: „Zweiter mit dieser jungen Mannschaft zu sein, ist erfreulich. Das haben wir uns verdient. Allerdings wollen wir noch eine Schippe drauflegen“, sagt der Stadtallendorfer, der am kommenden Dienstag seinen 29. Geburtstag feiert.

Dass der Abstand zu Spitzenreiter VfB Gießen sieben Punkte beträgt, sei kein Beinbruch - aber Özsoy meint auch: „Wir hätten auch etwas mehr Punkte haben können.“ Doch Verletzungen, die dazu führten, dass auch B-Junioren aushelfen mussten, sowie eine Vielzahl vergebener Torchancen, die dazu führten, dass Spielverläufe zu Ungunsten der Marburger liefen, taten ihr Übriges.

Im Kampf um Rang eins, der zum direkten Aufstieg in die Hessenliga berechtigt, und Platz zwei, der die Teilnahme an den Aufstiegsspielen gegen den Vertreter der Südstaffel bedeutet, ist ein „heißer Tanz“ zu erwarten. Der JFV Bad Soden-Salmünster, KSV Baunatal (beide 29 Punkte) und JFV Aulatal-Kirchheim (27 Punkte) sind in Schlagdistanz und haben zum Teil noch ein Spiel weniger auf dem Konto. „Da wird sich niemand etwas schenken. Und ich erwarte auch nicht, dass sich zeitig jemand absetzen wird. Unser Ziel ist es, dass wir weiter oben mitspielen. Dafür müssen wir dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wenn es für Platz eins, zwei oder drei reicht, wäre es toll“, sagt der VfB-Coach.

Am kommenden Montag steigt die Mannschaft wieder ins Training ein - im Kader personell unverändert. „Ich hätte gerne den ein oder anderen Spieler gehabt. In der Jugend ist das aber nicht so ganz einfach“, begründet Özsoy, der mit seiner Elf unter anderem Testspiele gegen die Gleichaltrigen des VfB Wetter, FC Schwalmstadt, FC Erlensee sowie die Senioren der SG Treis-Allendorf bestreitet.

Wetters Serkan Erdem wird Co-Trainer des VfB

Vakant war kurz vor der Winterpause der Posten des Co-Trainers geworden. Der Hintergrund: Der bisherige „Co“, Armin Balzer, übernimmt die B-Junioren-Verbandsliga-Mannschaft des VfB, deren Cheftrainer Niklas Patzel - genau wie Co-Trainer Alexander Lemmer - den Verein aus studienbedingten Gründen verlassen hat (die OP berichtete).

Wie Hartmut Drescher, Leiter des Nachwuchsförderzentrums des VfB Marburg, auf OP-Anfrage bestätigte, ist VfB Wetters Offensivspieler Serkan ­Erdem ab sofort Co-Trainer des A-Junioren-Verbandsligisten der „Schimmelreiter“. „Für Serkan wird sich ab nun wohl sieben Tage alles um Fußball drehen“, sagt Özsoy schmunzelnd - doch Drescher versichert, dass Erdems neue Tätigkeit nicht mit dessen bisheriger kollidieren wird: „Serkan wird in seinem Verein kein Training verpassen.“

Weiter geht es für die Marburger am Sonntag, 5. März, mit einer Auswärtspartie gegen den Tabellenzehnten FSG Gudensberg, ehe eine Woche darauf gegen den Liga-Neunten SV Flieden das erste Heimspiel der Restrunde für den VfB Marburg ansteht.

von Marcello Di Cicco

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