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VfB Marburg hat Plan B gegen die Wundertüte

Aufstiegsspiel zur B-Junioren-Hessenliga VfB Marburg hat Plan B gegen die Wundertüte

Erst seit Mittwoch steht in der TS Ober-Roden das Team fest, gegen das sich der VfB Marburg ab Sonntag (13 Uhr) im Kampf um den Aufstieg in die B-Junioren-Hessenliga durchsetzen muss.

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Für Sanjo Lehr (rechts, gegen VfL Kassels Jonas Preilowski) und den VfB Marburg geht es ab Sonntag zu Hause um den Aufstieg in die B-Junioren-Hessenliga. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. „Bisher konnte ich mir vom Gegner noch kein Bild machen“, bedauert VfB Marburgs Trainer Jörg Muth. Nicht nur, weil seine Elf meist zeitgleich mit dem Konkurrenten aus der Süd-Staffel der Verbandsliga ran musste, konnte sich der Marburger Übungsleiter noch nicht von Qualitäten und Schwächen der Turnerschaft überzeugen.

Ober-Roden profitiert vom Offenbacher Sieg

Seit Mittwochabend steht überhaupt erst fest, dass der Rödermarker Stadtteilklub an den Aufstiegsspielen teilnehmen darf. Weil der FSV Frankfurt das Entscheidungsspiel um die B-Junioren-Hessenmeister-schaft mit 1:2 gegen Kickers Offenbach verlor, darf die U16 der Bornheimer nicht an den Aufstiegsspielen teilnehmen. Qualifiziert wäre die zweite Garde der Frankfurter als Drittplatzierter der Süd-Staffel ohnehin nur gewesen, weil auch der Tabellenzweite aus dem „Süden“, der SV Darmstadt 98 II, ebenfalls nicht aufsteigen darf.

Denn - wie im Falle des FSV Frankfurt - spielt auch die Erste der „Lilien“ schon in der höchsten hessischen Spielklasse; zwei Teams desselben Vereins dürfen laut Statuten aber nicht in derselben Liga spielen.

Der „lachende Dritte“ ist in diesem Fall die TS Ober-Roden, die als Vierter die Verbandsliga-Süd-Runde beendet hat. Allerdings hat die Mannschaft von Michael Schulz - trotz mehr Spielen - weniger Punkte geholt als der VfB, der mit einem 3:0-Sieg gegen Meister KSV Baunatal am letzten Spieltag die Verbandsliga-Nord-Spielzeit als Zweiter abgeschlossen hat. Ein Umstand, der nicht täuschen sollte, meint der VfB-Coach: „Ich sehe uns nicht in der Favoritenrolle. Die Südklasse ist sehr ausgeglichen. In der Nord-Staffel gewinnt man auch, wenn man mal keinen guten Tag hat.“

Sein Team werde zunächst auf sich schauen und „nicht ins offene Messer laufen“, verrät Muth, der sagt: „Ganz wichtig ist es auch, dass wir einen Plan B haben, falls es nicht so läuft wie geplant.“

Trainer Jörg Muth setzt auch auf Hendrik Mittelstädt

Prinzipiell will Muth in den zwei anstehenden Partien mit den Spielern antreten, die auch schon während der Runde zu seinem Team, das sich durch eine „gute Trainingsbeteiligung und Moral“ sowie einen „imposanten Charakter“ (Muth) auszeichne, gehörten. Wie der Trainer verrät, wird auch Hendrik Mittelstädt im Kader stehen. Der B-Junior spielte in dieser Saison im A-Junioren-Team des VfB und gehörte in der ablaufenen Hessenliga-Spielzeit zu den besten Torschützen. „Er war sehr regelmäßig im Training und kann den Unterschied ausmachen“, begründet Muth.

„Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Wenn wir das abrufen, was wir können, werden wir gewinnen“, strotzt TS-Trainer Michael Schulz vor Selbstbewusstsein. Kein Wunder: Sein Team, das „in Bestbesetzung“ (Schulz) nach Marburg kommt, hat nicht nur Verbandsliga-Süd-Meister Kelkheim bezwungen, sondern auch die Topteams Darmstadt 98 II und FSV Frankfurt II. Zudem gewann Ober-Roden den Regionalpokal Darmstadt und erreichte das Halbfinale des Hessenpokals. „Unter anderem haben wir uns im Pokal gegen Hessenligisten durchgesetzt.“

von Marcello Di Cicco

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