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VfB Marburg bietet Hessenmeister lange Paroli

Fußball, Regionalpokal-Endspiele der C- und D-Junioren VfB Marburg bietet Hessenmeister lange Paroli

Die C-Junioren des VfB Marburg haben am Sonntag das Regionalpokal-Finale knapp mit 1:2 (0:1) gegen die TSG Wieseck verloren. Bei den D-Junioren schied der VfB schon im Halbfinale aus.

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VfB Marburgs C-Junior Louis Münn (links) enteilt seinem Wiesecker Gegenspieler.Foto: Yanik Schick

Bauerbach. Vielleicht wäre im Endspiel der C-Junioren alles ganz anders gelaufen, hätten die Marburger Philipp Stein oder Paul Weiershausen ihre guten Gelegenheiten Mitte der zweiten Halbzeit genutzt. Zu diesem Zeitpunkt drückte der VfB Marburg - 0:1 in Rückstand liegend - auf den Ausgleich. Doch mitten in dieser Drangphase fiel der Treffer plötzlich auf der Gegenseite: Kilian Mandler marschierte in der 52. Minute über links durch und traf zum 2:0 für Wieseck - der Knackpunkt des Endspiels.

„Hätten wir da das 1:1 gemacht, wäre es noch einmal spannend geworden“, wusste VfB-Coach Hendrik Lapp. „Natürlich hat uns der zweite Treffer die ganze Sache ein bisschen erleichtert“, sagte dagegen dessen Gegenüber Fabian Durst - und das aus gutem Grund.

Denn auch nach dem 2:0 für die TSG hatte Außenseiter Marburg zielstrebig nach vorne gespielt, die Mehrzahl an Zweikämpfen gewonnen. So reichte es zwar noch zum Anschlusstreffer durch Philipp Stein, mehr war aber nicht drin. „Heute haben Kleinigkeiten entschieden“, bilanzierte Lapp, „man hat in manchen Situationen einfach gemerkt, dass Wieseck eine Liga höher spielt“. Die TSG, mit gewonnenem Hessenliga-Titel im Gepäck angereist, war von Beginn recht kombinationssicher aufgetreten.

Nach einem Abstimmungsfehler in der VfB-Hintermannschaft brachte Erik Reich in der 31. Minute seine Mannschaft in Front. Warum aber ging den Wieseckern die spielerische Dominanz dann nach Wiederanpfiff abhanden? „Wir haben ein bisschen im System umgestellt und etwas Neues probiert. Am Ende einer langen Saison hatte es mit Sicherheit aber auch konditionelle Gründe“, erklärte Fabian Durst, dessen Team sich bereits am Vortag mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen den FC Ederbergland für das Finale qualifiziert hatte. Der VfB schlug im Halbfinale - angeführt von Dreifachtorschütze Jan-Lois Kaisinger - den JFV Alsfeld-Bechtelsberg mit 5:2.

Bei den D-Junioren gewann ebenfalls die TSG Wieseck im Finale - 4:2 lautete der Endstand gegen den JFV Alsfeld-Bechtelsberg, der tags zuvor den VfB Marburg im Halbfinale bezwungen hatte.

Das Team von Trainer Mike Siller war dort zwar das spielerisch stärkere Team, hatte aber zu wenig Glück im Abschluss. Moritz Dawedeit brachte den VfB zunächst in Führung, ehe Alsfeld-Bechtelsberg das Ergebnis in ein 3:1 drehte. Paul Pöpperl verkürzte in der zweiten Halbzeit noch einmal auf 2:3, zu mehr reichte es aus Sicht der Marburger aber nicht. „Wir haben gut gespielt, nur der Ball wollte zu selten rein“, analysierte Siller die Niederlage, „unser Gegner war clever, hat aber eigentlich nur verteidigt.“

Ergebnisse

C-Junioren

Halbfinale: Alsfeld-Bechtelsberg - VfB Marburg 2:5, FC Ederbergland - TSG Wieseck 0:3.

Endspiel: VfB Marburg - TSG Wieseck 1:2.

D-Junioren

Halbfinale: JFV Alsfeld-Bechtelsberg - VfB Marburg 3:2, JFV Aar - TSG Wieseck 1:5.

Endspiel: TSG Wieseck - JFV Alsfeld-Bechtelsberg 4:2.

von Yanik Schick

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