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Ursprung schießt Schröck zum Titel

Hallen-Stadtmeisterschaft Ursprung schießt Schröck zum Titel

Mit Willen und ein wenig Glück hat sich der FSV Schröck den Titel bei der Hallenstadtmeisterschaft gesichert. Michelbach zog im Finale den Kürzeren, Dritter wurden die SF BG Marburg II.

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Die Siegermannschaft des FSV Schröck: Co-Trainer Stephan Banf (hinten, von links), Lukas Greb, Roman Herdt, Hendrik Schylla, Ivo Pfalz, Andreas Schoch, Luca Ursprung, Panagiotis Apostolou und Betreuer Andreas Wagner sowie Philipp Willershausen (vorne, von links), Josef Bodenbenner, Patrick Schein und Sebastian Schleich.Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Wenige Sekunden vor dem Ende, als die Partie entschieden schien, hämmerten die Schröcker Ersatzspieler voller Freude über den Turniersieg gegen die Bande. Und rissen die Hände in die Luft, als das Finale endgültig vorbei war. 4:2 lautete der Endstand gegen Michelbach - der FSV löste damit die SF BG Marburg als Titelträger ab. „Uns hat heute die mannschaftliche Geschlossenheit stark gemacht“, sagte Co-Trainer Stephan Banf, während Chefcoach Markus Kubonik von der Tribüne aus applaudierte. „Ich habe schon in der Kabine den Willen bei den Jungs gesehen. Sie wollten das Ding unbedingt nach Schröck holen“, so Banf weiter.

Schon nach vier Minuten hatte der überragende Luca Ursprung den FSV in Führung gebracht, fast postwendend gelang allerdings Andreas Neumann nach einem Patzer von Patrick Schein der Ausgleich für Michelbach. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte das Endspiel dann kippen können: Ein Schuss von Jakob Volksdorf sprang von der Unterkante der Latte hinter die Linie und von dort wieder heraus. Schiedsrichter Thomas Heckmann konnte aus seiner Perspektive das reguläre Tor nicht erkennen. Er ließ weiterspielen. „Wir hadern schon sehr damit. Das war der Knackpunkt des Spiels“, meinte TSV-Trainer David Oehlschläger, der die Leistung der Schröcker damit nicht schmälern wollte. Im direkten Gegenangriff hatte Ursprung zum 2:1 für Schröck getroffen. Panagiotis Apostolou und erneut der Ex-Marburger stellten danach gar auf 4:1, Michelbachs Habib Ghafury gelang nur der Anschlusstreffer.

Raishtaj schießt drüber

Dennoch war David Oehlschläger am Ende nicht unzufrieden mit dem zweiten Platz. Zu den Favoriten hatte sein Team im Vorfeld nicht gehört. „Wir wussten, dass wir ein herausragendes Turnier spielen können“, so der Trainer, „und wir haben uns im Laufe des Turniers immer weiter gesteigert“. Im Halbfinale hatte Michelbach die SF BG Marburg II deutlich mit 4:1 bezwungen. Der FSV Schröck stand derweil gegen den SV Bauerbach vor einer größeren Herausforderung. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2, somit musste die Entscheidung im Neunmeterschießen fallen.Für den SVB scheiterte dort Florent Raishtaj, er schoss den Ball über das Tor. Bauerbach schied damit aus und musste sich letzten Endes sogar mit Rang vier begnügen, denn im Spiel um den dritten Platz gewann die zweite Mannschaft der SF BG Marburg mit 2:1. Jan Löwer und Leon Kunz brachten die Blau-Gelb-Reserve, die erneut fast ausschließlich mit A-Jugendlichen angetreten war, in Führung. Mehr als der Ehrentreffer zum 1:2 schaffte Bauerbach danach nicht mehr. „Wir hatten eine recht junge Mannschaft, die Jungs haben sich gut verkauft“, lobte Bauerbachs Sportlicher Leiter Sascha Nahrgang. Er vertrat gemeinsam mit Timo Lüttmann Trainer Harry Preuß, der aktuell im Urlaub weilt.

FC Waldtal ist zufrieden

Schon in der Endrundengruppe hatte indes Titelverteidiger SF BG Marburg die Segel streichen müssen. Dem Verbandsligisten fehlte im letzten Gruppenspiel ein Tor. „Wir hatten natürlich das Ziel, das Turnier zu gewinnen“, gab Jan Gönnewig vom Spielausschuss zu. Der neue Trainer Andreas Sinkel war noch nicht in der Halle, er wird erst zur Vorbereitung bei den Sportfreunden einsteigen. „Heute waren nur sechs Mann im Kader, das zehrt an den Kräften“, so Gönnewig zu den Gründen des Ausscheidens.

Auch Stadtrivale VfB Marburg und Ausrichter 1. FC Waldtal hatten die Gruppenphase am Finaltag nicht überstanden. „Ich bin trotzdem stolz auf die Jungs. Sie haben ein tolles Mannschaftsgefüge gezeigt“, meinte Waldtals Trainer Michael Rübe.

von Yanik Schick

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