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Unger erwartet Partie auf Augenhöhe

Basketball, Bundesliga Frauen Unger erwartet Partie auf Augenhöhe

Nach dem ersten Heimsieg der Saison über Donau-Ries ist der BC Pharmaserv Marburg bereits Donnerstagabend (20 Uhr) bei den Freiburger Eisvögeln erneut gefordert.

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Bjonee Reaves (links, gegen Sidney Parsons/Donau-Ries) ist mit den „Dolphins“ bereits am Donnerstagabend in Freiburg wieder gefordert.

Quelle: Melanie Schneider

Marburg. „Ich gehe davon aus, dass das wie in der Vergangenheit wieder eine enge Kiste wird“, erwartet Marburgs Coach Patrick Unger ein Spiel auf Augenhöhe, in das die Marburgerinnen aber mit einer zusätzlichen Portion Selbstvertrauen gehen können. Vor allem das zweite Viertel am Samstag gegen Donau-Ries, das die „Dolphins“ mit 21:4 für sich entschieden und damit die Grundlage zum letztlich ungefährdeten 70:61-Erfolg legten, hat Unger gefallen. „So wie in dieser Phase müssen wir auch für den Rest der Saison verteidigen. Aber wir werden von Woche zu Woche auch offensiv besser, auch wenn wir weiter an Details arbeiten müssen. Die Mannschaft findet aber immer besser zusammen“, freut sich der Marburger Headcoach.

Doch auch die Gastgeberinnen scheinen sich nach holprigem Saisonstart zu fangen. Nach drei Niederlagen gegen Herne, Oberhausen und Halle gelang der Mannschaft von Trainer Alek-sandar Bozic am vergangenen Wochenende mit dem 69:67 in letzter Sekunde bei den Rhein-Main Baskets der erste Saisonsieg, der für die Aufgabe neuen Rückenwind gibt.

„Freiburg kann man nicht unterschätzen, hat in den Amerikanerinnen Adrienne Williams, Bobbi Lee Knudsen, Centerin Kacie Sewell, der Französin Soana Lucet und Elisabeth Dzirma, die im vergangenen Jahr noch bei uns mittrainiert hat, sehr starke Spielerinnen in seinen Reihen.“ Fraglich ist bei den Eisvögeln aber unter anderem weiterhin der Einsatz der Finnin Linda-Lotta Lehtoranta, die zuletzt wegen einer Sprunggelenkverletzung schmerzlich vermisst wurde.

„Freiburg spielt sehr schnell. Das bereitet uns etwas Sorgen. Wir müssen von Beginn an hochkonzentriert sein und aufpassen, dass wir nicht unter die Räder kommen“, fordert Marburgs Coach Patrick Unger und hofft, dass seine Mannschaft auch in Sachen Konstanz weiter zulegen kann. Unger geht davon aus, dass er am Donnerstag mit komplettem Kader in den Breisgau fahren kann. „Wir haben ein paar angeschlagene Spielerinnen, aber da ist nichts Gravierendes dabei.“

Die Partie wurde wegen einer Messe in Freiburg vorgezogen, weil auch in Marburg am Wochenende keine Halle zur Verfügung steht und ein Heimrechttausch nicht möglich war.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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