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Unger: „Es ist ein Neustart für alle“

Frauenbasketball, Playoffs Unger: „Es ist ein Neustart für alle“

Nach der Pokalendrunde der besten vier Teams beginnen am Wochenende die Playoffs der Bundesliga, für die sich acht Mannschaften qualifiziert haben.

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Eine Szene aus dem Ligaspiel in Marburg: Marburgs Birte Thimm (rechts) kommt zum Wurf gegen Kelterns Camille Mahlknecht. Foto: Miriam Prüßner

Quelle: Miriam Pruessner

Marburg. Seit vielen Jahren zählen die Blue Dolphins des BC Pharmaserv Marburg zu den besten Mannschaften im Lande. Das Erreichen der Endrunde um die deutsche Meisterschaft ist fast schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Ab dem Wochenende sind die ersten acht Mannschaften in den Playoffs unter sich. Und einmal mehr zählt der BC Marburg zum Kreis derer, aus dem der Titelträger ermittelt wird.

Top-Favorit auf den Titel ist auch in diesem Jahr der TSV Wasserburg, der die Ligenspiele ohne eine Niederlage beendet und auf diese Weise seinen Anspruch auf den neuerlichen Titelgewinn untermauert hat. Dass an der bayerischen „Übermannschaft“ offenbar nichts vorbeigeht, mag nicht zuletzt auch die Tatsache belegen, dass Wasserburg am vergangenen Wochenende im „Top4“ in Marburg den Titel des deutschen Pokalsiegers gewonnen hat. Im Finale besiegten die Schützlinge von Trainer Georg Eichler die Rutronik Stars Keltern mit 85:64.

Jene „Sterne“ aus Keltern sind am Ostersonntag Gastgeber der Blue Dolphins aus Marburg. Keltern hatte sich als Tabellenvierter das Heimrecht gegen den Fünften aus Marburg verdient und würde dieses erneut genießen, sofern es zu einem entscheidenden dritten Spiel kommen würde. Dass dies durchaus im Bereich des Möglichen liegt ist daran abzulesen, dass die Partien beider Teams in der jüngsten Vergangenheit einen immer knapperen Ausgang hatten. Zuletzt hatten die Marburgerinnen mehrfach das bessere Ende für sich. Für Head-Coach Patrick Unger ist dies allerdings kein Grund, mit zu viel Optimismus in die Partie zu gehen. „Wir müssen abwarten, wie wir den vierten Platz im Pokalwettbewerb mental verarbeiten“, sagt Unger. Nach der Niederlage im Auftaktspiel gegen Wasserburg habe man doch schon mit dem dritten Platz geliebäugelt.

Doch das ist vor den Playoffs nur noch Schnee von gestern. Die Runde der letzten Acht beginnt quasi bei null. „Es ist ein Neustart für alle. Unsere bisherigen Spiele gegen Keltern sind also mit der gebotenen Vorsicht zu interpretieren“, sagt Unger.

Marburgs Coach muss noch immer um den Einsatz der Stammkräfte Patricia Benet und Tonisha Baker bangen, die wegen Verletzungen bisher ausgefallen waren. Gestern trainierten sie erstmals wieder mit der Mannschaft. Es bleibt also abzuwarten, ob sie am Sonntag eingesetzt werden können.

Fraglich ist auch, ob Top-Scorerin Katie Yohn einsatzfähig sein wird, da sie in den letzten Tagen über Übelkeit und Erbrechen klagte. Nicht also gerade die besten Voraussetzungen für die Partie in Keltern, bei der die Blue Dolphins einmal mehr auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans hoffen.

Die zweite Begegnung beider Teams findet am Freitag, 1. April, in Marburg statt. Ein eventuell erforderlich werdendes drittes Spiel würde am Sonntag, 3. April, erneut in Keltern stattfinden.

von Bodo Ganswindt

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