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Und wieder ein Angstgegner

Fußball-Hessenliga Und wieder ein Angstgegner

Sieben der letzten acht Spiele verlor Stadtallendorf gegen den nächsten Gegner OSC Vellmar, der nach zehn Spielen in der Hessenliga schon mit dem Rücken zur Wand steht.

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Stadtallendorfs Laurin Vogt (rechts) versucht, Wiesbadens Michael Seidelmann am Flanken zu hindern. Foto: Marcello Di Cicco

Stadtallendorf. „Diesen Prozess müssen wir einfach mitmachen. Rückschläge gehören dazu“, sagt Dragan Sicaja nach der bitten 2:3-Pleite gegen den SV Wiesbaden. Doch der TSV-Trainer blickt schon wieder nach vorn, schließlich steht nach der Partie gegen einen Angstgegner schon der nächste vor der Tür. Und bei erst sieben Punkten, die der OSC auf der Habenseite hat, ist sich Sicaja sicher: „Vellmar wird alles daran setzen, uns das Leben schwer zu machen.“

OSC Vellmar geht mit Ersatztorwart ins Spiel

Wenngleich sich seine Elf mit ambitionierten Klubs wie Borussia Fulda, Hessen Dreieich und dem KSV Baunatal im Tabellenkeller wiederfindet, ist OSC-Trainer Mario Deppe nicht gänzlich unzufrieden: „Die Leistung stimmt, aber die Punkte fehlen. Aber angesichts von zehn Abgängen - davon allein vier Stürmer - vor der Saison verwundert das nicht so sehr.“

Die Stadtallendorfer - aufgrund der Ergebnisse der letzten Jahre - als Punktelieferant sehen, will Deppe aber nicht: „Vergangene Woche war Frankfurt für uns auch schon der richtige Gegner zur rechten Zeit. Trotzdem haben wir verloren. Klar ist aber: Wir wollen gewinnen“, gesteht Deppe, der auf Ersatzkeeper Hannes Peschutter zurückgreifen muss, da Stammtorwart Tobias Orth nach seiner Verletzung „noch nicht richtig fit“ ist, wie Deppe sagt.

Bei der Eintracht stehen die Chancen gut, dass Innenverteidiger Ariel Szymanski wieder zum Aufgebot gehört. „Er hat sehr gut trainiert“, sagt Sicaja, der nur auf Kenan Atas und Michel Groß verzichten muss. Deren Platz als linker Außenverteidiger wird wohl erneut Ceyhun Dinler einnehmen. Sicaja: „Er hat das gegen Wiesbaden nicht schlecht gemacht, ich war zufrieden. Nach vorne kann noch etwas mehr kommen.“

Nicht zufrieden war der Eintracht-Coach zuletzt mit seinen Flügelspielern. „Da muss mehr Gefahr kommen. Dass ein junger Spieler wie Jascha Döringer, der von null auf hundert geht, mal in ein Loch fällt, ist normal. Von Leistungsträgern wie Laurin Vogt und Valon Ademi erwarte ich aber mehr“, sagt der Kroate, der glaubt, dass der Erwartungsdruck des heimischen Publikums für so manchen seiner Schützlinge nach dem guten Start als zu groß empfunden wird. „Die Punkte, die wir liegengelassen haben, wollen wir uns wiederholen“, sagt Sicaja im Wissen, dass seine Elf in dieser Saison auswärts noch nicht verloren und nur einmal unentschieden gespielt hat. Unabhängig vom morgigen Spielausgang prophezeit der Eintracht-Übungsleiter: „Vellmar wird sich auch wieder aus der unteren Tabellenregion verabschieden.“

Hessenliga: 1. FC Eschborn - TSV Lehnerz, Vikt. Griesheim - SpVgg. Oberrad, Buchonia Flieden - FC Bayern Alzenau, Teut. Watzenb.-Stbg. - Borussia Fulda, FSC Lohfelden - Spfr. Seligenstadt, OSC Vellmar - Eintr. Stadtallendorf, SV Wiesbaden - SC Hessen Dreieich, Rot-Weiß Hadamar - KSV Baunatal (alle Sa., 15 Uhr).

von Marcello Di Cicco

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