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Über mehr Ballbesitz zum Erfolg

Fußball-Verbandsliga Mitte Über mehr Ballbesitz zum Erfolg

Mund abputzen und weiter: Der FSV Schröck hat gegen Gießen deutlich seine Grenzen aufgezeigt bekommen. Jetzt soll am Sonntag (15 Uhr) in Oberliederbach der erste Punktgewinn erfolgen.

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Schröcks Schlussmann Florian Eidam (rechts) fängt den Ball vor dem herannahenden Gießener Sedat Aktas.Foto: Michael Hoffsteter

Schröck. Dabei erwartet das Team vom Elisabethbrunnen in der SG Oberliederbach gleich der nächste ernst zu nehmende Gegner, der seit vielen Jahren zum festen Bestandteil der Verbandsliga Mitte gehört.

„Sie sind technisch sehr gut und schalten brandgefährlich um“, hebt FSV-Coach Markus Kubonik die Stärken des Gegners hervor. Durch ihr überfallartiges Offensivspiel hat die SG, die in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils auf dem achten Platz landete, in der Vergangenheit auch immer wieder den ein oder anderen Favoriten ärgern können.

„Die gesamte Palette aufgezeigt bekommen“

Dort will Kubonik mit seinen Schröckern auch hin. „Gegen Gießen haben wir die gesamte Palette der Dinge aufgezeigt bekommen, die wir noch ändern müssen“, sagt er.

Gegen den ambitionierten VfB fehlte insbesondere die Entlastung der Verteidigung durch die Stürmer. Kaum ein Ball konnte für längere Zeit in den eigenen Reihen gehalten werden. „Wir brauchen mehr Ballbesitz“, sagt Kubonik, betont aber auch: „Unser Umschaltspiel muss noch viel zielstrebiger werden.“

Positive Randnotiz gegen Gießen war die Rückmeldung von Hakan Keskin, der die letzten 20 Minuten der Partie mitwirken konnte.

Der Innenverteidiger soll in den kommenden Wochen weiter an das Team herangeführt werden und als zusätzliche Alternative fungieren. Fehlen wird am Sonntag hingegen Defensiv-Allrounder Bahtiyar Yildiran, der im Urlaub weilt.

Für ihn soll Malte Brass, dem Kubonik bescheinigt, dass er „sehr gut trainiert hat“, auf die linke Außenverteidigerposition in der Viererkette rücken. Ansonsten vertraut Kubonik wohl derselben Elf wie zum Saisonauftakt, die nach dem bitteren 0:3 Wiedergutmachung gelobt. Mit einem Punktgewinn in Oberliederbach wäre dem FSV schon einmal geholfen.

Am Elisabethbrunnen weiß man aus der Saison 2011/12 noch bestens, wie schwer es in der Verbandsliga mit dem Klassenerhalt wird, wenn man zu schnell hinten reingerät. Natürlich habe man „einen gewissen Respekt“ vor den Gastgebern sagt Kubonik, der aber auch klarstellt: „Wir haben nichts zu verlieren.“

von Tobias Kunz

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