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U15 des VfB Marburg dreht nach der Pause auf

Jugendfußball-Verbandsligen U15 des VfB Marburg dreht nach der Pause auf

Während die Teams des VfB Marburg klare Erfolge einfuhren, kassierten der JFV Stadtallendorf/Ostkreis (1:5) und die Sportfreunde Blau-Gelb Marburg (1:2) ihre ersten Niederlagen.

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Nicht zu halten: VfB Marburgs C-Junior John Kahsav Haylu zieht an Ederberglands Finn Wetter ­vorbei. Zwei Tore steuerte der junge Flüchtling zum 6:0-Sieg des VfB bei.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. A-Junioren-Verbandsliga

JFV Aulatal-Kirchheim - JFV Stadtallendorf/Ostkreis 5:1. Tore: 1:0 Jan Ullrich (15.), 1:1 Janos Moll (37.), 2:1 Ullrich (45.), 3:1 Luca Falber (70.), 4:1 Max Schäfer (75.), 5:1 Falber (82.). Da in Emre Islek (Klassenfahrt) und Finn-Luca Dietz (Zehenbruch) die zwei etatmäßigen Keeper ausfielen, musste Stadtallendorf/Ostkreis-Trainer Marco Jarosch auf B-Junioren-Feldspieler John Steven Dorn als Torwart zurückgreifen. „Ihm kann man aber keine Vorwürfe für die Niederlage machen“, stellte Jarosch klar.

Knackpunkt des Spiels laut Jarosch: Beim Stande von 1:1 verweigerte der Schiedsrichter den Gästen einen Elfmeter und ließ stattdessen den Vorteil laufen, „ohne dass wir zum Abschluss kamen“, klagte Jarosch. „Im direkten Gegenzug haben wir das 1:2 kassiert. Das war ein katastrophaler Abwehrfehler. Nach dem 1:3 gingen bei uns die Köpfe runter“, berichtete Jarosch.

SV Flieden - VfB Marburg 1:6. Tore: 0:1, 0:2 Ebubekir Cin (29., 35.), 1:2 Mario Müller (40., HEM), 1:3 Cin (66.), 1:4, 1:5 Marcel Jakobi (69., 77.), 1:6 Noah Maluta (83.). Trotz des letztlich klaren Erfolges, als Ergebnis deutlicher Feldvorteile, musste VfB-Übungsleiter Serdar Özsoy lange die Luft anhalten. Nicht nur, weil die Gastgeber kurz vor der Pause per Strafstoß verkürzten, sondern auch, weil ein VfBler beim Stande vom 2:1 noch auf der Torlinie klärte.

„Erst mit dem 3:1 haben wir den Lucky Punch gesetzt. Das Tor von Ebubekir Cin war so schön wie wichtig. Er hat sich gegen die zwei Innenverteidiger durchgesetzt und danach den Ball ins lange Eck geschlenzt“, beschrieb Özsoy, dessen Elf gegen von Beginn an defensiv agierende Osthessen in der Schlussphase noch dreimal nachlegte.

VfB Gießen - SF BG Marburg 2:1. Tore: 1:0 Javier Recio-Perez (5.), 1:1 Marvin Peljord (35.), 2:1 Leon Gulec (66.). „Ein Punkt für uns wäre verdient gewesen“, befand SF/BG-Trainer Daniel Fischer, denn: „Gerade aus dem Spiel heraus waren es wir, die mehr Torchancen hatten. Wir hatten allein drei hochkarätige Tormöglichkeiten“, berichtete Fischer, dessen Schützlinge im Torabschluss jedoch die entscheidende Genauigkeit vermissen ließen.

„Unsere Gegentore fielen nach zwei Eckbällen, bei denen der Gegner seine körperliche Überlegenheit ausgespielt hat“, sagte der SF/BG-Übungsleiter. Mit einem strammen Freistoß aus knapp 32 Metern besorgte Marvin Peljord den Blau-Gelben den zwischenzeitlichen Ausgleich. Fünf Minuten später setzte er einen Freistoß nur an die Latte. Von drei Fünf-Minuten-Zeitstrafen gegen VfB-Spieler profitierten die Gäste nicht mehr.

B-Junioren-Verbandsliga

VfB Aßlar - VfB Marburg 0:3. Tore: 0:1 Louis Münn (20.), 0:2 Samuel Niessen (59.), 0:3 Sanjo Lehr (80.). Eine „durchschnittliche Leistung“ reichte den „Schimmelreitern“ laut deren Trainer Niklas Patzel zum verdienten 3:0-Erfolg, der letztlich „nie ernsthaft in Gefahr“ (Patzel) war. Das Manko: die Chancenverwertung. „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir im letzten Drittel die Torchancen zu inkonsequent zu Ende gespielt“, monierte der VfB-Coach.

Nach schöner Kombination über den Flügel ging der VfB in Führung und erhöhte per Drehschuss auf 2:0. Beim Treffer zum 3:0-Endstand überzeugte Lukas Bück mit einer schönen Einzelleistung über die linke Seite.

C-Junioren-Verbandsliga

VfB Marburg - FC Ederbergland 6:0. Tore: 1:0 Edwin Schoch (38.), 2:0, 3:0 John Kahsav Haylu (45., 53.), 4:0, 5:0 Naod Tedros Sium (55., 61.), 6:0 Paul Pöpperl (65.). „Anfangs haben wir uns etwas schwer getan. Wir haben nicht so richtig ins Spiel gefunden“, berichtete Marburgs Trainer Kai Klingelhöfer, dessen Mannschaft erst nach dem Kabinengang aufdrehte.

„In der zweiten Hälfte war es ein ganz anderes Bild: Da haben wir gut nach vorne gespielt. Das Kräfteverhältnis hat sich dann auch in Toren widergespiegelt“, sagte Klingelhöfer, für dessen Elf Edwin Schoch den Bann brach, als er einen sehenswerten Spielzug über die linke Seite erfolgreich mit einem Flachschuss abschloss. In John Kahsav Haylu und Naod Tedros Sium schraubten zwei Flüchtlinge das Ergebnis jeweils mit Doppelpacks in die Höhe.

von Marcello Di Cicco

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