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TuSpo Breidenstein will dem Favoriten ein Bein stellen

Kreispokal-Finale TuSpo Breidenstein will dem Favoriten ein Bein stellen

David gegen Goliath: Verbandsligist FV Breidenbach und A-Ligist TuSpo Breidenstein bestreiten am Mittwochabend (18.30 Uhr) das Endspiel um den Hinterländer Krombacher- Kreispokal.

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Hat sein Team eine Chance? Moritz Henkel (Mitte; hier gegen Hartenrods Andreas Hinterlang) und der TuSpo sind im Pokalfinale beim FV Breidenbach klarer Außenseiter.

Quelle: Michael Hoffsteter

Breidenbach. Der Mai beginnt für den FV Breidenbach mit drei Heimspielen in Serie. Nach den Gastspielreisen nach Kinzenbach, Schwanheim und Dorndorf in der Liga genießen die „Blauen“ in den kommenden neun Tagen stets Heimrecht - und die Voraussetzungen könnten unterschiedlicher kaum sein: Am Mittwochabend gastiert der TuSpo Breidenstein zum Pokalfinale im Perftal, am Sonntag (15 Uhr) gibt Verbandsliga-Titelanwärter Viktoria Kelsterbach seine Visitenkarte im Hinterland ab und nur fünf Tage später kommt der FSV Braunfels zum vorletzten „Abstiegsendspiel“ und Mittelhessen-Derby zu den „Blauen“.

Hat der Pokal seine eigenen Gesetze? Diese Frage wird am Mittwoch ab 18.30 Uhr im Gunterstal-Stadion beantwortet, wenn Titelverteidiger FV Breidenbach den Nachbarn TuSpo Breidenstein zum Finale um den Hinterländer Krombacher-Kreispokal erwartet. Beide Vereine trennen Luftlinie gerade einmal vier Kilometer, sportlich hingegen liegen Welten zwischen ihnen. Der Rekordhalter strebt den bereits 30. Cup-Gewinn an, während der Underdog aus der Kreisliga A zum ersten Mal im Endspiel steht.

„Dieses Finale wollen wir auf jeden Fall gewinnen und Selbstvertrauen für das Topspiel am Sonntag gegen Kelsterbach sammeln. Wir werden den Gegner nicht unterschätzen und mit der bestmöglichen Mannschaft antreten“, verspricht FVB-Interimstrainer Martin Lokoc, der aber aus privaten Gründen in seiner tschechischen Heimat weilt und an der Seitenlinie von Ex-Profi Steffen Schmitt vertreten wird. „Wir müssen mutig nach vorne spielen“, fordert Lokoc. Mit dem 12:0-Kantersieg beim SSV Hörlen, dem 4:1 bei der SG Dernbach/Wommelshausen, dem 8:0 bei der SG Kombach/Wolfgruben und dem 3:0-Erfolg im Halbfinale beim SV Eckelshausen lief der FVB-Express zumindest im Pokalwettbewerb auf Hochtouren.

„Wir spielen gegen eine Mannschaft, die drei Ligen über uns aktiv ist. Diesen Klassenunterschied wird man schon merken“, weiß TuSpo-Coach Jens Heim um die Außenseiterrolle. „In der Meisterschaftsrunde geht es für uns um nichts mehr. Wir haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun und auch nichts mit dem Aufstieg. Von daher können wir uns ganz auf dieses Finale konzentrieren. Wir werden alles versuchen, um den Breidenbachern ein Bein zu stellen“, ergänzt der frühere TuSpo-Keeper. Bei diesem Vorhaben muss der A-Ligist, der lange Zeit um den Aufstiegs-Relegationsplatz mitspielte, auf wichtige Leistungsträger wie Felix Henkel und Patrick Macian verzichten. „Das sind schon wichtige Spieler“, sagt Heim. Sein Team hatte die SG Friedensdorf/Allendorf, die SG Silberg/Eisenhausen, den SC Gladenbach und im Halbfinale den SV Hartenrod aus dem Pokalwettbewerb gekegelt.

von Herbert Lenz

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