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Trio fehlt Eintracht im ersten Heimspiel

Fußball-Hessenliga Trio fehlt Eintracht im ersten Heimspiel

Nach dem Auftaktsieg ­gegen Ederbergland geht Stadtallendorf auch gegen Kelsterbach als Favorit ins erste Heimspiel. Der Ausfall von drei Spielern wiegt aber schwer.

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Stadtallendorfs Kristian Gaudermann (rechts; gegen Ederberglands Stasis Buividavicus) spielt bei der Saison-Heimpremiere der Eintracht gegen Aufsteiger Kelsterbach.

Quelle: Marcello Di Cicco

Stadtallendorf. Manuel Bachmeier ist ein Mann für die entscheidenden Situationen. Das hat der 20-Jährige nicht erst am vergangenen Samstag bewiesen, als der Neustädter beim Stand von 2:1 in der 90. Minute einen Elfmeter parierte. Das gleiche Kunststück gelang dem Keeper schon im September vergangenen Jahres in Griesheim. Auch damals führte - und gewann - die Eintracht mit 2:1. Auch damals hielt Bachmeier einen Strafstoß in der 90. Minute. Der „Held von Allendorf/Eder“ muss sich dennoch morgen mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen. „Es war von vorneherein so beschlossen, dass wir wechseln“, erklärt Sicaja, der morgen im ersten Heimspiel Florian Säglitz als Nummer eins aufbietet. So komfortabel wie im Tor ist die Situation allerdings nicht auf jeder Position - und auch das hat mit dem Auftaktspiel zu tun.

Del-Angelo Williams muss zwei Spiele eine Rotsperre absitzen. Und als wäre die „Stürmernot“ ohnehin nicht groß genug am Herrenwald, beschränken sich Sicajas Möglichkeiten zu rotieren. Denn wie Albert Lembach, 2. Vorsitzender der Eintracht-Fußballer, auf Nachfrage bei Klassenleiter Jürgen Radeck in Erfahrung brachte, konnten Flügelstürmer Laurin Vogt und Innenverteidiger Kevin Vidakovics ihre Gelb-Rot-Sperre nicht beim 6:0-Pokalerfolg unter der Woche in Michelbach absitzen; beide fehlen daher ebenfalls gegen den Aufsteiger. „Klar ist das bitter, wenn drei Spieler fehlen, die zum absoluten Stamm gehören. Die neuen Spieler werden aber Gas geben“, ist sich der Eintracht-Coach sicher. Einer jener neuen ist Zugang Hakki Celik. Der 20-Jährige kam erstmals im Pokal zu einem 45-minütigen Einsatz. „In Sachen Fitness hat er noch einen Rückstand. Aber seine Verpflichtung ist kein großes Risiko für uns“, sagt Sicaja, für den es gilt, den Gegner nicht zu unterschätzen. Nicht nur, weil Kelsterbach schon in den vergangenen Verbandsliga-Spielzeiten immer eine gute Rolle spielte und über eine „eingespielte Mannschaft“ (Sicaja) verfügt, sondern auch, weil die Elf aus dem Kreis Groß-Gerau sich mit Hessenliga­erfahrenen Spielern verstärkt hat. Vom insolventen 1. FC Eschborn haben sich Steve Wagner und Alexander Scholz dem Aufsteiger angeschlossen. Von Hessenliga-Absteiger Oberrad kam Sebastian Weigand.

Für Kelsterbach ist das Spiel am Herrenwald eine besondere Partie. Denn die Premiere des Aufsteigers im hessischen Oberhaus gegen Dreieich wurde am vergangenen Freitag beim Stande von 0:1 aus Kelsterbacher Sicht in der 79. Minute abgebrochen. „Zuerst wunderten sich alle über die Entscheidung des Schiedsrichters. Fünf Minuten nach dem Abbruch war in Kelsterbach aber Weltuntergangsstimmung mit Starkregen und Sturmböen“, erzählt Viktoria-Coach Ralf Horst. „Wir müssen laufen, laufen, laufen - mehr arbeiten als der Gegner“, meint der Trainer, dass seine Elf, der zwei Langzeitverletzte fehlen, nur Einsatz gegen die „haushoch favorisierte“ Eintracht helfen könne. „Aber wir werden uns nicht ergeben. Wir verfügen auch über eine gewisse Qualität und sind nicht chancenlos.“

von Marcello Di Cicco

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