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Trainer Unger setzt auf Leidenschaft

Basketball, Bundesliga Frauen Trainer Unger setzt auf Leidenschaft

Den Rückschlag in Nördlingen haben die „Dolphins“ verdaut. Nun gilt die Konzentration dem morgigen Heimspiel ­gegen die „Eisvögel“ des USC Freiburg (18 Uhr, kleine Gaßmann-Halle).

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Energisch zieht Finja Schaake (rechts) beim Sieg gegen Saarlouis an Lakeisha Sutton vorbei. Gegen Freiburg wollen die „Dolphins“ morgen an die starke Leistung anknüpfen.

Quelle: Miriam Prüßner

Marburg. „Wir haben uns in Nördlingen vom zweiten Viertel nie ganz erholt“, blickte Marburgs Coach Patrick Unger noch einmal auf die 53:74-Niederlage bei der BG Donau-Ries zurück, bei der die „Dolphins“ in den zweiten zehn Minuten (4:21) entscheidend ins Hintertreffen geraten waren.

„Da haben wir uns von der aggressiven Verteidigung beeindrucken lassen und keine Reaktion gezeigt. Moral und Einstellung haben aber danach gestimmt. Wir müssen das Positive aus dem Spiel mitnehmen“, betont Unger, der vor allem die starke Partie von Lisa Koop hervorhob. „Die Niederlage war für uns kein Rückschlag, weil wir wussten, dass es in Nördlingen schwer werden würde“, betont der Marburger Coach.

"Eisvögel" mit einer sehr starken ersten Sechs

Noch schwerer allerdings stuft Unger die morgige Partie gegen die Breisgauerinnen ein. „Freiburg hat gut eingekauft, hat ein sehr, sehr starkes Team. In der Verteidigung sind die Eisvögel stärker als Wasserburg, sind den meisten Teams einige Schritte und uns 1000 Schritte voraus. Was das Trainergespann da gemacht hat, ist der Wahnsinn“, spricht Unger seinem Freiburger Kollegen Aleksandar Bobic und dessen Team ein großes Kompliment aus. Kernstück der „Eisvögel“ ist die erste Sechs um die Französin Soana Lucet, das US-Trio Bobbi Lee Knudsen, Adrienne Williams Godbold und Kacie Sowell, die Finnin Linda-Lotta Lehtoranta und U-20-Nationalspielerin Elisabeth Dzirma.

„Freiburg versteht es sehr gut, als Kollektiv harmonisch aufzutreten, schafft es, auch die vermeintlich schwächeren Spielerinnen hervorragend zu integrieren“, zeigt sich Patrick Unger beeindruckt von den Gästen, die sich mit drei Siegen in Folge bis auf Platz sechs vorgearbeitet haben.

Im Hinspiel standen die „Dolphins“ beim 55:56 dennoch dicht vor einem Auswärtssieg, auch wenn die Konstellation damals eine andere war. „Wir sind damals nicht als Mannschaft aufgetreten. Das war entscheidend. Inzwischen schaffen wir das, und wenn wir mit der Leidenschaft wie gegen Saarlouis spielen, den Glauben an die eigene Stärke nicht verlieren und den Kopf nicht in den Sand stecken, wenn es mal nicht so gut läuft, haben wir unsere Chance“, unterstreicht Unger, der hofft, auch Laura Masek, die im Training umknickte, bis morgen wieder fit zu haben.

Trainerwechsel in Langen

Die Rhein-Main-Baskets Langen hoffen mit einem neuen Trainer auf einen Schub im Kampf um den Klassenerhalt. Nach der 60:72-Niederlage in Freiburg beendete die sportliche Leitung des Tabellenvorletzten die Zusammenarbeit mit Trainer Thomas Dröll. Bis Saisonende übernimmt Steffen Brockmann das Team, das er bereits in der Vergangenheit mehrere Jahre trainiert hatte.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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