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Trainer Unger fordert mehr Teamplay

Basketball, Bundesliga Frauen: Dolphins gegen Herne Trainer Unger fordert mehr Teamplay

Nach der ärgerlichen 55:56-Niederlage in Freiburg hat der BC Pharmaserv Marburg am Sonntag (16 Uhr) gegen den Tabellenzweiten Herner TC die Gelegenheit zur Wiedergutmachung.

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Lisa Koop (rechts) trifft mit dem BC Pharmaserv Marburg auf
ihren alten Verein Herner TC. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. „Es war eine Katastrophe, was wir in Freiburg abgeliefert haben. Da war kein Teamplay zu sehen, immer wieder wollten wir mit dem Kopf durch die Wand“, ärgert sich Marburgs Coach Patrick Unger noch eine Woche nach der „unnötigen Niederlage“ im Breisgau, die er inzwischen aber „halbwegs verdaut“ hat.

Gegen den Herner TC erwartet er nun am Sonntag in der kleinen Gaßmann-Halle ein „ganz, ganz schweres Spiel“. Schließlich sind die Gäste um das Trainergespann Marek Piotrowski und Marcin Dolega neben der „Übermannschaft“ des TSV Wasserburg als einziges Team nach fünf Spielen noch ohne Punktverlust.

„Herne ist eines der Top-Teams der Liga, hat das Spiel in Halle nach deutlichem Rückstand noch gedreht und auch in Freiburg gewonnen. Vor allem in der Verteidigung steht die Mannschaft sehr gut“, zollt Unger den Gästen hohen Respekt.

Das unterstrich Herne zuletzt auch beim 63:56-Arbeitssieg gegen die Rhein-Main Baskets. 49 Rebounds, davon 32 unter den eigenen Körben, sicherten sich die Gastgeberinnen, wobei die US-Amerikanerinnen Erica Barnes (15) und Teya Wright (10) den Löwenanteil beisteuerten. Und im Angriff sorgten deren Landsfrau Quenice Davis mit 22 Punkten neben Barnes (16 ) und Wright (11) für die Entscheidung.

Neben dem US-Trio verfügen die Gäste in der Finnin Henna Salomaa, die - so Patrick Unger - „gut von außen trifft“, der Bulgarin Radostina Slavova-Naneva sowie den starken deutschen Spielerinnen Ireti Amojo, Katharina Müller und Caroline van der Velde über eine junge Mannschaft, die gut miteinander harmoniert.

„Hinten stehen wir ganz okay, haben in den vergangenen drei Spielen eine gute Konstanz hinbekommen“, sagt Marburgs Trainer, sieht aber vor allem im Spiel nach vorne noch Defizite, die es dringend abzustellen gelte. „Wir müssen den Ball bewegen, müssen als Team auftreten, müssen wieder dahin kommen, was wir bei unserem 70:61-Erfolg über Donau-Ries vor zwei Wochen gezeigt haben“, fordert Unger von seiner Mannschaft, hofft dabei auch auf den Heimvorteil. „Sicher ist es ein Vorteil, zu Hause spielen zu können. Die Fans können uns pushen. Viel zu verlieren haben wir gegen den Favoriten in diesem Spiel schließlich nicht“, unterstreicht der „Dolphins“-Coach.

Unger hofft am Sonntag auf einen kompletten Kader. „Im Moment ist alles in Ordnung, auch wenn wir einige angeschlagene Spielerinnen haben“, sagt der BC-Trainer. Bangen muss er aber noch um „Wühlerin“ Kellindra Zackery, die beim Spiel in Freiburg umknickte und möglicherweise ausfallen wird.

Besonders motiviert sein dürfte am Sonntag Lisa Koop. Schließlich spielte die Marburger Centerin in der vergangenen Saison noch in Herne, ehe sie sich zur Rückkehr an die Lahn entschloss.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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