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Torsten Opitz tritt beim FV Breidenbach zurück

Fußball, Verbandsliga Torsten Opitz tritt beim FV Breidenbach zurück

Torsten Opitz ist ab sofort kein Trainer mehr beim Verbandsligisten FV Breidenbach. Bis zum Saisonende fungiert der langzeitverletzte Stamm­torwart Martin Lokoc als Interimstrainer.

Breidenbach. Überraschung kurz vor Weihnachten: Der 51-jährige Kripobeamte aus Bad Laasphe stellte beim FV Breidenbach mit sofortiger Wirkung und aus persönlichen Gründen sein Amt zur Verfügung. Das teilte der Geschäftsführer des FVB, Frank Schmidt, in einer Pressemitteilung mit. „Der FV Breidenbach akzeptiert die Argumentation von Torsten Opitz. Er hat in seinen knapp zwei Jahren bei uns erstklassige Arbeit geleistet und war maßgeblich für den fantastischen fünften Rang in der vergangenen Saison verantwortlich“, so Schmidt.

In der laufenden Runde belegen die „Blauen“ nach 18 Spieltagen Rang zehn - mit Tendenz nach oben. „In dieser Saison konnte die Mannschaft infolge vieler Personalprobleme ihren guten Lauf aus dem letzten Jahr lange Zeit nicht fortsetzen. Erst in den letzten Wochen (drei Siege in Serie nach zuvor 250 Tagen ohne einen Heimsieg) setzte ein sehr positiver Trend ein, der den jetzigen Ausstieg umso überraschender macht“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Interimstrainer ist ab sofort Martin Lokoc. Der 32-jährige langjährige Stammtorwart ist aufgrund eines Kreuzbandrisses langzeitverletzt, fungierte beim FVB allerdings zuletzt bereits als „Co“, genießt hohes Ansehen im Verein und hat eine große Akzeptanz in der Mannschaft. „Er bekommt den Auftrag zur Sicherung des Klassenerhaltes. Wer ihn kennt und erlebt, seine Identifikation mit dem Verein spürt, wie er über Taktik und den FV denkt und ihn lebt, der wird verstehen, dass wir keine Zweifel an dieser Lösung haben“, ergänzte Frank Schmidt.

Die Mannschaft um Kapitän Dennis Brandl wurde am Samstag über den Rücktritt von Opitz informiert. Zuvor war der Bad Laaspher gemeinsam mit Spielertrainer Steffen Schmitt als gleichberechtigter Trainer im Perftal tätig. Nach dem Karriere-Ende von Steffen Schmitt übernahm Opitz die alleinige Verantwortung.

„Mein Rücktritt resultiert aus einem Mix von privaten, beruflichen und sportlichen Gründen. Die Zeit wurde für mich immer enger, um der Aufgabe, einen Verbandslisten zu trainieren, gerecht zu werden“, sagte Opitz der OP. „Das hatte ich bisher immer ganz gut hinbekommen. Aber es wurde für mich immer schwieriger. Mir ist dieser Schritt sehr, sehr schwer gefallen. Ich gehe nicht im Streit und hatte immer ein sehr gutes Verhältnis zu der Mannschaft.“

von Herbert Lenz

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