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Torjäger Baum liegt bei Paul an der Kette

Fußball-Verbandsliga Torjäger Baum liegt bei Paul an der Kette

Der FV Breidenbach hat eine 0:1-Niederlage bei der TSG Wörsdorf kassiert. Das entscheidende Tor fiel zehn Minuten vor Schluss.

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Sah die Gelb-Rote Karte: Dominik Pfeiffer.

Quelle: Michael Hoffsteter

Wörsdorf. Die Hinterländer fanden auch gestern nicht in die Gewinnerspur zurück: In der Wallenbacher Straße hatten nur die Schützlinge von TSG-Spielertrainer Andreas Bonss Grund zum Jubeln. „Der Bann ist gebrochen. Wir haben Breidenbach niedergerungen und denen alles abverlangt“, brachte Jupp Dietz, der sportliche Leiter der TSG, den 1:0-Coup der Gastgeber auf den Punkt. Die nun nicht mehr sieglosen Hausherren schöpfen dagegen wieder Hoffnung im Abstiegssumpf. Die Gastgeber hatten die Partie kurzfristig auf den Kunstrasenplatz verlegt, weil sie sich davon laut Dietz „mehr erhofft hatten“.

Was die Chancen betraf, verbuchte die TSG vor gut 120 Zuschauern die besseren Möglichkeiten. So fand bereits in der achten Minute ein Kopfball von Dennis Leopold im glänzend aufgelegten FVB-Keeper Dominik Geiss seinen Meister. Die größte Einschussmöglichkeit verbuchte Sekunden vor dem Pausentee Tobias Bellin, der aus acht Metern das Ziel nur um Zentimeter verfehlte. Ohne nennenswerte Chancen blieb dagegen in diesem Abschnitt der FV Breidenbach. Dies lag unter anderem auch daran, dass FVB-Torjäger Felix Baum bei Mirko Paul in besten Händen war.

Nach dem Wechsel dauerte es bis zur 80. Minute, ehe TSG-Spielertrainer Bonss mit dem 1:0, Marke „Tor des Jahres“, die Sieglos-Serie der Gastgeber beendete. „Ein Schuss aus 25 Metern wie ein Strich. So einen Treffer habe ich lange nicht mehr gesehen“ , schwärmte Dietz.

Die Gäste stemmten sich gegen die drohende Niederlage - vergeblich, und sie hatten zudem Pech, als Janick Wagner in der 88. Minute den Ball an die Querlatte hämmerte. Schlimmer noch: In der 90. Minute handelte sich Dominik Pfeiffer die Ampelkarte ein und wird am kommenden Sonntag gegen den VfB Gießen fehlen. Dies verschärft somit die ohnehin angespannte Personalsituation der Hinterländer.

von Herbert Lenz

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