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Topspiel in Gießen mit Breidenbach

Fußball-Verbandsliga Mitte Topspiel in Gießen mit Breidenbach

Langsam wird es unheimlich: Der FV Breidenbach hat sich in der Verbandsliga Mitte auf Rang drei katapultiert.

Breidenbach. Wenn am Samstag ab 15 Uhr im altehrwürdigen Waldstadion der VfB 1900 Gießen den FV 1909 empfängt, dann ist dies nicht nur ein Duell zweier Traditionsmannschaften. Es ist auch ein Mittelhessen-Derby zwischen dem Tabellenvierten (42 Punkte) gegen den Dritten der Liga (43 Zähler bei einem Spiel weniger) aus dem Perftal.

Und der schwimmt weiter auf einer Erfolgswelle. Dagegen mussten die Schützlinge von „Trainer-Fuchs“ Niko Semlitsch nach sechs ungeschlagenen Spielen zuletzt beim FSV Braunfels wieder eine Niederlage quittieren.

„Der Sprung auf Platz drei ist für uns natürlich eine Riesensache, ganz klar. Damit hatte auch nach der tollen Hinserie niemand gerechnet“, sagt der 50-jährige FVB-Coach Torsten Opitz nach dem dritten glanzvollen „Dreier“ in Folge.

„Am Samstag erwarte ich in Gießen ein ähnlich schwieriges Spiel wie gegen Schwanheim. Wenn mir vor Rundenbeginn jemand gesagt hätte, dass das Spiel Gießen gegen Breidenbach das Schlagerspiel des Spieltags ist, dem hätte ich den Puls messen lassen. Man sieht allerdings am Beispiel von Gießen, dass große Namen noch längst keinen Aufstiegskandidaten produzieren. Der VfB wird allerdings hochmotiviert gegen uns antreten, weil ihm die Hinspielniederlage noch immer wurmt“, ergänzt der Kripobeamte.

„Wir fahren positiv und mit einer defensiven Grundordnung nach Gießen mit dem Ziel, mindestens einen Zähler einzufahren“, ergänzt. Personell plagen den FVB noch einige Probleme: Janick Wagner und Felix Baum laborieren noch an Knieverletzungen, Dominik Pfeiffer leidet an einem grippalen Infekt. Zudem fallen die Langzeitverletzten Martin Lokoc, der Abwehr-Hüne Josip Katic und Mittelfeldspieler Philip Michel definitiv aus.

An mögliche Aufstiegsspiele in die Hessenliga gegen die jeweiligen Zweitplatzierten der Staffeln Nord und Süd denkt man im Breidenbacher Lager (noch)nicht nach. Opitz: „Wenn in einigen Woche unsere Position immer noch so hervorragend ist, dann sprechen wir erneut darüber.“

von Herbert Lenz

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