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Tipp-Duell für einen guten Zweck

OP-Bundesliga-Tippspiel Tipp-Duell für einen guten Zweck

Was als Spaß in der OP-Sportredaktion begann, kam letztlich zwei sozialen Einrichtungen aus dem Landkreis zugute: das Bundesliga-Tipp-Duell.

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Preisübergabe anlässlich des OP-Bundesliga-Tippspiels im Media Markt am Erlenring in Marburg mit (von links) OP-Anzeigenleiter Roger Schneider, Hans Ordnung (Leiter des Kerstin-Heims), Holger Neubauer (Geschäftsführer Media Markt Marburg), Peter Liebetrau (Technik-Leiter der Hinterländer Werkstätten) und OP-Sportredakteur Michael E. Schmidt.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Die Idee war simpel: Mitglieder der OP-Sportredaktion wollten sich von Bundesliga-Spieltag zu Bundesliga-Spieltag in einem Tipp-Duell mit OP-Leserinnen und -Lesern messen. Die Frage: Wer schneidet unter dem Strich besser ab – die Sportredaktion oder die Leser? Das Interesse war groß. Viele Leserinnen und Leser meldeten sich, um mitzuspielen. Freilich konnten nicht alle Wünsche berücksichtigt werden bei nur 34 Spieltagen.

Ab der Rückrunde sollte zum Spaßfaktor eine weitere Komponente hinzukommen: Die OP suchte einen Partner, der bereit war, pro Spieltag einen bestimmten Geldbetrag für einen guten Zweck zu spenden. „Diese Idee war großartig, das Konzept hat mich überzeugt. Sportlich, sozial und lokal – diese drei Faktoren spielten für mich die größte Rolle“, sagte Holger Neubauer, Geschäftsführer des ­Media-Markts in Marburg, und stellte ab der Bundesliga-Rückrunde pro Spieltag 100 Euro zur Verfügung. Die insgesamt 1700 Euro sollten zwei sozialen Einrichtungen zugute kommen.

Das Ergebnis: Die OP-Sportredaktion gewann elfmal, die Gasttipper fünfmal, ein Duell endete remis. Media Markt und OP entschieden sich schließlich, 1150 Euro an das Kerstin-Heim in Marburg und 550 Euro an die  Hinterländer Werkstätten in Dautphe zu spenden. „Eine unvorhergesehene Spende ist natürlich großartig“, sagten übereinstimmend Hans Ordnung, Leiter des Kerstin-Heims, und Peter Liebetrau, Leiter der Technik der Hinterländer Werkstätten. Beide Einrichtungen entsenden immer wieder Schüler und Jugendliche zu den Special Olympics. „Und exakt denen soll das Geld auch zugute kommen, zum Beispiel für neue Trikots“, freuten sich Ordnung und Liebetrau.

von Michael E. Schmidt

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