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Fußball-Verbandsliga Teams hadern mit Schiri

Ein Flaschenwurf in Richtung eines Schröcker Spielers brachte FSV-Trainer Markus Kubonik zur Weißglut.

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Schröcks Trainer Markus Kubonik regte sich gestern in Kelsterbach über den Schiedsrichter auf. Archivfoto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Schröck. „Das ist für mich ein Skandal“, fand Markus Kubonik nach der 1:2 (1:2)-Niederlage des FSV Schröck gestern in Kelsterbach klare Worte. Zuvor war von der Tribüne eine Flasche Cola in Richtung von Schröcks Kapitän Malte Braß geworfen worden. „Ich bin absolut enttäuscht von der Aktion“, sagte der 37-Jährige, „man muss meiner Mannschaft anerkennen, dass sie trotzdem normal weitergemacht hat.“ Kubonik nahm auch den Schiedsrichter in die Pflicht.

„Er hat genau gesehen, was passiert ist, aber hat nichts unternommen“, haderte der A-Lizenz-Inhaber mit dem Unparteiischen Nico Pohl. Auch Christian Kreil, Spielausschuss der Viktoria, war mit der Leistung des Referees nicht zufrieden. „Er hat in eine ganz normale Partie unnötig Hektik reingebracht“, sagte Kreil. „Oftmals beschwert sich die unterlegene Mannschaft nach der Partie über den Schiedsrichter. Aber auch wenn wir heute gewonnen haben, muss man das ansprechen.“

In einer umkämpften Partie hatten die Gastgeber Vorteile im Ballbesitz und bei den Torchancen. Die Führung erzielten aber erst einmal die Gäste, die nach Foul von Jonas Scheitza durch einen Strafstoß von Matthias Pape in Führung gingen (12.). Scheitza wiederum machte seinen Fehler nur wenig später wieder wett und glich zum 1:1 aus (16.). Noch vor der Pause markierte Timo Gürtler das 2:1 für Kelsterbach (35.). „Unsere erste Halbzeit war nicht so gut. Wir haben uns zu viele Abspielfehler geleistet“, analysierte FSV-Trainer Kubonik. Nach der Pause wurde Schröck stärker, wenngleich Kelsterbach auch gute Möglichkeiten zur Entscheidung fahrlässig liegen ließ. So schossen Marc Eichfelder und Julien Antinac frei vor FSV-Schlussmann Florian Eidam über das Tor.

„Die letzten 20 Minuten haben wir nochmal richtig Druck gemacht“, lobte Kubonik. Die Schlussphase gewann zudem an Brisanz, als der eingewechselte Marius Antinac, weil er den Ball aus dem laufenden Spiel (!) weit ins Aus schoss, die Gelb-Rote Karte sah (83.). „Diese Regelung war mir bislang unbekannt“, flüchtete sich Viktoria-Spielausschuss Kreil in Sarkasmus. Für die aufopferungsvoll kämpfenden Schröcker gab es in der Nachspielzeit noch die große Chance auf den Ausgleich. Den „unhaltbaren“ Kopfball von Braß aber parierte Viktorias Torhüter Dominique Groß mustergültig (90.+4). „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung von uns, aber kein fußballerischer Leckerbissen“, bilanzierte Kelsterbachs Kreil.

Tore: 0:1 Matthias Pape (12., Foulelfmeter), 1:1 Jonas Scheitza (16.), 2:1 Timo Gürtler (35.). Kelsterbach: Groß - Gürtler, Thomasberger, Tschaker, Mühl - Imsameh - Krause, Bouzarzar, Scheitza, Eichfelder - J. Antinac. Schröck: Eidam - Greb, Pfalz, Braß, Apostolou - Kraus, Kocak, Pape, Ursprung - Schoch, Herdt. Schiedsrichter: Pohl (Frankenberg). Zuschauer: 100. Gelb-Rote Karte: Marius Antinac (83., wegen Zeitspiels).

von Tobias Kunz

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