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TSV Kirchhain will Jahr der Rekorde krönen

Kreisoberliga-Zwischenbilanz TSV Kirchhain will Jahr der Rekorde krönen

Im April könnte eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen fallen, dann muss Kreisoberliga-Tabellenführer TSV Kirchhain fünfmal in Folge auswärts antreten.

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„Wenn wir abrufen, was wir können, führt kein Weg an uns vorbei“, sagt Kirchhains Trainer Sascha Hausmann. Foto: Richter

Quelle: Thorsten Richter

Kirchhain. In 32 Spielen feierten die Schützlinge von Trainer Sascha Hausmann im Kalenderjahr 2013 saisonübergreifend 28 Siege und kassierten nur vier Niederlagen. Diese Bestmarke wird nur schwer zu toppen sein. „Wir hatten uns nach der sehr guten Rückrunde in der vergangenen Saison einiges vorgenommen und wollten eine ähnliche Leistung bringen. Das haben wir übertroffen. Und es ist so ziemlich alles bislang in Erfüllung gegangen“, bilanziert Hausmann.

Mit dem 5:0-Erfolg am ersten Spieltag in Cappel setzten sich die Ohmstädter an die Tabellenspitze und gaben diese nicht mehr ab. Nach fünf weiteren Siegen gab es beim 1:2 in Stadtallendorf die erste Saisonniederlage. Die zweite kassierten die Ohmstädter beim 0:1 in Biedenkopf. Anschließend baute die Elf mit sieben Siegen in Folge und einem Torverhältnis von 22:3 die Tabellenführung aus, bevor es am letzten Spieltag des Jahres mit 0:1 gegen Stadtallendorf II die erste Heimniederlage gab.

„Wir haben eine gute Ausgangslage, aber man hat gesehen, wie eng es in der Liga ist. Deswegen dürfen wir uns keine Phase erlauben, in der wir nachlassen“, analysiert Hausmann. „Wir müssen nach der Winterpause gleich punkten, damit die Konkurrenz sieht: Der TSV ist wieder da, wo er in der Hinrunde war. Wenn wir das abrufen, was wir können, werden wir die Siege einfahren, die wir brauchen; dann führt kein Weg an uns vorbei.“

Die Kirchhainer stellten eine Reihe von Bestmarken auf: Herbstmeister, beste Heim- und Auswärtsmannschaft, die wenigsten Gegentreffer (13). Daneben blieb das Team in zehn Spielen ohne Gegentor. Die Defensive zählt damit zu den herausragenden Stärken, die Hausmann seinen Schützlingen vermittelt hat. „Das ist nicht nur ein Verdienst der Abwehr, sondern der ganzen Mannschaft, die ihre Aufgaben in dem jeweiligen Spielsystem erfüllt“, lobt der Coach die taktische Disziplin des Teams.

Beeindruckend auch die Treffsicherheit der Elf in den letzten zehn Spielminuten, gemeinsam mit Aufsteiger Dreihausen brachte es die Mannschaft hier auf 14 Tore. Dagegen kassierte der TSV in den letzten zehn Minuten keinen einzigen Gegentreffer.

Neun Punkte Vorsprung

Mit einem komfortablen Vorsprung von neun Zählern auf den Tabellenzweiten FC Türk Gücü Breidenbach gingen die Ohmstädter in die Winterpause. Wer soll den TSV Kirchhain auf dem Weg in die Gruppenliga noch stoppen? Trainer Sascha Hausmann mahnt zur Vorsicht: „Wir müssen die Spannung und Konzentration aufrechterhalten, gerade für die jungen Spieler ist es gefährlich, wenn sie gedanklich schon aufgestiegen sind.“ Der vom Hessenligisten Eintracht Stadtallendorf gekommene Mittelfeldspieler Marc Schilhabl entpuppte sich wie erhofft als „Volltreffer“, mit 14 Treffern rangiert er auf dem dritten Platz der Torschützenliste der Kreisoberliga Nord.

„Wir wissen, dass wir noch nichts erreicht haben. Wenn wir zwei Spiele verlieren, ist es wieder knapp. Das wollen wir vermeiden. Wir arbeiten alle an dem großen Ziel, haben das vor Augen. Alle Spieler sind hier charakterlich so einwandfrei, dass auch wirklich nicht einer ein bisschen lockerlässt“, sagt der Coach.

Die Restrunde wird zeigen, ob Kirchhain als Gejagter dem Druck standhält. Die Stärke des Teams ist ganz klar die Kompaktheit. „Wir können vorne durch Cleverness und Routine immer etwas bewegen. Klappt es auch noch hinten, dann sind wir ganz schwer zu knacken“, meint Trainer Hausmann.

Mit drei Heimspielen gegen die Aufsteiger aus Gladenbach und Rosenthal/Roda sowie die FSG Südkreis startet der Spitzenreiter in die Restrunde. Anschließend muss der Tabellenführer im April fünfmal in Folge auswärts antreten (Breidenbach, Dreihausen, Beltershausen, Cölbe und Eder).

Statistik: Platz 1 mit 48 Punkten; 16 Siege, 0 Remis, 3 Niederlagen. Beste Torschützen: Marc Schilhabl (14), Andreas Heichler (8). Höchster Heimsieg: 6:0 gegen SG Fronhausen. Einzige Heimniederlage: 0:1 gegen Eintracht Stadtallendorf II. Höchster Auswärtssieg: 5:0 beim FSV Cappel. Zugänge: Renè Hausmann (TSV Speckswinkel), Jannik Theis (TSV Wohratal). Auftaktprogramm: SC Gladenbach (H), SG Rosenthal/Roda (H).

von Lothar Reeber

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