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Sven Lesch wird zum Elfmeterkiller

Rhiel-Cup Sven Lesch wird zum Elfmeterkiller

Überraschung beim 17. Rhiel-Cup in Roßdorf. Mit der Spielvereinigung Rauischholzhausen gewann eine Mannschaft, die die meisten vorher nicht auf dem Zettel hatten.

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Robin Ebinger (links) von der SpVgg Rauischholzhausen im Zweikampf gegen Andreas Schoch (Schröck).Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Roßdorf. Lediglich Rauischholzhausens Pressesprecher Ewald Schubert lag mit seiner optimistischen Voraussage richtig, als er nach dem Sieg im Elfmeterschießen am Freitag gegen Roßdorf prophezeit hatte: „Jetzt holen wir auch den Pokal.“ Für diese Aussage war er eher noch belächelt worden, dafür konnte er sich am Sonntag für seine wagemutige Prognose auf die Schulter klopfen lassen. Denn seine Mannschaft hatte das scheinbar Unmögliche wahr gemacht und sich im Finale gegen den zwei Klassen höher spielenden FSV Schröck durchgesetzt.

Während der 2x25-minütigen Spielzeit war der Gruppenligist naturgemäß deutlich überlegen. Aber die Abwehr der Grün-Weißen erwies sich als sattelfest und ließ keinen Treffer zu. „Wir haben erstmals mit Fünferkette gespielt“, freute sich Rauischholzhausens neuer Trainer Reinhard Grün über seinen gelungenen Schachzug. Im Elfmeterschießen erwies sich dann einmal mehr Rauischholzhausens Keeper Sven Lesch als „Held des Tages“. Er parierte den zweiten Schuss von Matthias Pape und zeichnete sich damit hauptverantwortlich dafür, dass seine Mannschaft erstmals den Rhiel-Cup gewinnen und damit die Mannschaftskasse mit 1000 Euro des insgesamt von den beiden Sponsoren Fensterbau Rhiel und Metzgerei Rhiel zur Verfügung gestellten Preisgeldes in Höhe von 3000 Euro auffüllen konnte. Seine Mitspieler erwiesen sich erneut als treffsichere Schützen vom Punkt. Dennis Visosky, André Traut, Robin Ebinger, Tobias Münn und Lars Schellenberg verwandelten alle fünf Elfmeter, die Schröcker dagegen nur vier durch Alban Ademi, Andreas Schoch, Lukas Greb und Julian Kraus. Ärgerlich für Schröck außerdem, dass sich Mehmet Kocak wegen einer von Schiedsrichter Thorsten Olschewski als Notbremse gewerteten Aktion die Rote Karte einhandelte.

Bereits im Halbfinale gegen Cölbe hatte sich Sven Lesch als Elfmeterkiller ausgezeichnet, indem er gleich zwei Schüsse und damit in den drei Elfmeterschießen insgesamt vier Schüsse abwehrte. Seine Mannschaftskameraden trafen bei ihren drei Elfmeterschießen auf der Gegenseite vierzehn Mal ins Schwarze. Lediglich Tobias Münn hatte gegen Cölbe Pech mit einem Pfostentreffer. In dieser Partie hatte der neue Rhiel-Cup-Sieger Glück, dass der Ausgleichstreffer durch Nicolai Lorch anerkannt wurde, obwohl der Ball vor der Rettungsaktion des Cölbers Nils Däuwel die Linie noch nicht überschritten hatte. Nach dem verlorenen Elfmeterschießen gegen Rauischholzhausen blieb den Cölbern nur das Spiel um Platz Drei, das sie nach Treffern von Toni Gleisner, Nils Däuwel und Farzan Qayumi bei einem Gegentor von Robin Mohr mit 3:1 gewannen. Schröck hatte die Momberger durch die Treffer von Alban Ademi, der mit fünf Treffern als Torschützenkönig ausgezeichnet wurde und Andreas Schoch mit 2:0 bezwungen.

Dank richtete Roßdorfs Vorsitzender Ludwig Preis insbesondere an die rund 250 Helfer und an Turnierleiter Reinhard Ried.

von Kurt Arke

Halbfinale: Borussia Momberg - FSV Schröck 0:2, FV Cölbe - SpVgg. Rauischholzhausen 3:4 n.E. (1:1).

Spiel um Platz drei: Borussia Momberg - FV Cölbe 1:3.

Endspiel: FSV Schröck - SpVgg Rauischholzhausen 4:5 n.E.

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