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Südkreis sieht im großen Platz einen Vorteil

Relegation Kreisoberliga Nord Südkreis sieht im großen Platz einen Vorteil

Amöneburg sagte sein letztes Punktspiel ab und steht nun in der Relegation der Kreisliga A gegen den FSV Buchenau II in der Favoritenrolle.

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Mario Michel (oben) will mit Südkreis in der Relegation gegen Hommertshausen den Kopf oben behalten.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Relegation zur Kreisoberliga Nord FSG Südkreis - SSV Hommertshausen (heute, 19 Uhr, in Lohra). Für die FSG Südkreis ist es die zweite Relegation innerhalb eines Jahres. „In der Relegation gibt es keine Favoriten“, sagt Trainer Horst Prenzer, der auf Nicolas Combé verzichten muss. Der große Rasenplatz in Lohra könnte ein kleiner Vorteil für die Südkreisler sein. „Hommertshausen ist spielfreudig und technisch versiert. Wir müssen daher versuchen, den Spielfluss früh zu stören.“ Im ersten Spiel Vorsicht walten zu lassen, ist nicht Prenzers Ding. „Wenn nur einer aufsteigt, muss man gleich in der ersten Begegnung auf Sieg spielen.“

TSV Elnhausen - SG Bunstruth/Haina (heute, 19 Uhr, in Sarnau). „Wir sind gut vorbereitet auf den Gegner“, sagt Elnhausens Spielertrainer Justin Gries. Nachdem sich die Elnhäuser dank des besseren direkten Vergleichs gegen Hatzbach die Relegation erkämpft haben, sieht Justin Gries dies allein schon als großen Erfolg an. Deshalb bezeichnet er die Relegation als „Bonusspiele, die wir positiv mitnehmen“. Denn diese Vierer-Relegation sei ein „hartes Ding“.

Dessen ist sich auch der Trainer der SG Bunstruth/Haina, Rainer Kuche, bewusst. „Da muss alles passen und auch das notwendige Glück dazukommen. Die Chancen stehen 50:50. Interessant wird sein, wie unsere junge Mannschaft, in der auch zwei A-Jugendliche stehen, mit der ungewohnt großen Kulisse umgeht.“

Kreisliga-A-RelegationTSV Amöneburg - FSV Buchenau II (Do., 19 Uhr, in Amöneburg). Mit Respekt, aber doch zuversichtlich, geht der TSV Amöneburg in sein erstes Relegationsspiel. „Wir gelten wohl als Favorit, aber die Buchenauer stehen nicht umsonst da oben, die haben auch über 100 Tore geschossen“, stellt Amöneburgs Spielausschuss-Obmann Volker Schlosser fest. Dass es wegen der Absage des letzten Punktspiels bei Intertürk Neustadt Diskussionen geben würde, war dem Fußballchef der „Berger“ klar. „Gerade bei dieser Hitze wäre der Hartplatz knochentrocken und die Verletzungsgefahr nicht von der Hand zu weisen gewesen“, rechtfertigt Schlosser diese Maßnahme.

Buchenaus Trainer Tobias Freund sieht seine Mannschaft als klaren Außenseiter. Trotzdem wolle man versuchen, einen Punkt mitzunehmen. Zuversichtlich stimmt den Trainer der Buchenauer „Zweiten“, dass Offensivspieler Markus Tiemann sowie die Mittelfeldspieler Sebastian Freund und Enrico Zucca nach ihren Verletzungen wieder mit an Bord sind, was sich zuletzt schon bemerkbar machte.

Der Verlierer dieses Spiels trifft am kommenden Sonntag um 15 Uhr auf den FSV Schröck II. Bei einem Remis hat Buchenau II Heimrecht. Der Sieger des Spiels zwischen Amöneburg und Buchenau II trifft am Mittwoch, 18. Juni, 18 Uhr, in Schröck auf deren zweite Mannschaft.

BSF Richtsberg - SSV Bottenhorn (heute, 19 Uhr, Kunstrasen Georg-Gaßmann-Stadion Marburg). Mit „gesundem Selbstbewusstsein und breiter Brust“ gehen die Ballsportfreunde ins Relegationshinspiel. „Zu Hause sind wir eine Macht“, stellt Richtsbergs Trainer Marc Schönfelder heraus. Schönfelder kann seine „besten Pferde“ ins Rennen schicken. „Wenn wir von Beginn an unser Potenzial abrufen, werden wir auch zum Torerfolg kommen.“ Der BSF-Coach rechnet mit einem eher defensiv eingestellten Gegner. „Wir müssen geduldig bleiben.“ Mit dem Dreier zu Hause soll ein guter Grundstein für das Rückspiel (Dienstag, 17. Juni, 19 Uhr in Bottenhorn) gelegt werden.

Auch die Hinterländer sind personell gut aufgestellt, Trainer Alexander Müller wird eine „schlagkräftige Mannschaft“ aufbieten können. Mit aggressivem „Forechecking“ soll das Kombinationsspiel der Marburger bereits im Ansatz erstickt werden. Der SSV will sich mit einem Auswärtspunkt alle Chancen für das Rückspiel offenhalten,um mit einem Heimsieg den Klassenerhalt zu sichern.

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