Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Südkreis nach Abstiegsfrust wieder da

Fußball-Kreisliga A Marburg Südkreis nach Abstiegsfrust wieder da

Die Frage, welcher der beiden ehemaligen Kreisoberligisten den Abstieg besser verkraftet hat, beantwortete die FSG Südkreis eindrucksvoll mit einem deutlichen 6:1-Erfolg bei der SG Fronhausen.

Voriger Artikel
Beide Spielertrainer müssen vorzeitig vom Platz
Nächster Artikel
Tolle drei Minuten reichen Lohra

Tim Osswald (vorn, Fronhausen) grätscht erfolgreich gegen Jonas Fischer von der FSG Südkreis.
Foto: Andreas Schmidt

Quelle: Andreas Schmidt

Fronhausen. „Die FSG ist wieder da“, schallte es lautstark aus der Kabine der Gäste. Die Stimmung war bestens, kein Wunder bei einem solch überzeugenden Auftakt. In den Anfangsminuten suchten beide Teams noch ihren Rhythmus, den die FSG Südkreis eher fand. Eine Freistoßflanke von Niklas Müller versenkte Kevin Schneider per Flugkopfball zur Führung. Ein Treffer, den Vater Werner kurz zuvor noch vorausgesagt hatte.

Obwohl Fronhausens Trainer Carsten Schneider seine Mannschaft immer wieder lautstark anfeuerte, ließ der zweite Gegentreffer nicht lange auf sich warten. Nach Vorarbeit von Marc Prenzer scheiterte Philipp Klein zunächst an SG-Torhüter Nicolai Hoss, ehe Mario Michel zum 0:2 abstaubte. „Südkreis ist technisch besser und baut das Spiel von hinten gut auf. Unsere Spieler stehen zu viel und müssen mehr Positionswechsel machen“, urteilte Fronhausens 82-jähriges Schiedsrichter-Urgestein Heinz Siebert.

Im zweiten Durchgang bauten der agile Südkreis-Stürmer Marc Prenzer und der starke Hassen-/Bellnhäuser Neuzugang Torben Peter den Vorsprung der Gäste auf 4:0 aus. Acht Minuten vor Ende des vom ehemaligen Verbandsliga-Schiedsrichter Hartmut Amend souverän geleiteten Derbys gelang Joel Gerhard nach vorher abgewehrtem Meckbach-Schuss wenigstens noch der Ehrentreffer für die stark ersatzgeschwächte Heimelf. Aber die Antwort der Südkreisler ließ nicht lange auf sich warten. Der eingewechselte Tobias Schwitalla und der nach kurzer Verschnaufpause wieder eingewechselte Marc Prenzer machten noch das halbe Dutzend voll.

„Das war ein gelungener Auftakt. Wir haben das Spiel kontrolliert und viel Spielfreude an den Tag gelegt. Darauf lässt sich aufbauen. Ich hoffe, dass uns dieses Erfolgserlebnis nach dem Abstiegsfrust entsprechend Elan für die laufende Runde gibt“, gab sich Südkreis-Trainer Horst Prenzer in seinem Statement hoffnungsvoll gestimmt.

„Wir haben nicht das entsprechende Glück gehabt“, meinte Fronhausens Trainer Carsten Schneider angesichts der beiden Chancen von Alexander Fey im ersten Durchgang. „Südkreis war cleverer und reifer, unsere neu formierte Mannschaft noch zu grün.“ Die Niederlage sei allerdings etwas zu hoch ausgefallen.

von Kurt Arke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokalsport
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?