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Strack schafft Podestplatz

Motorrad Strack schafft Podestplatz

Leon Strack hat den Einstieg in die Suzuki-Challenge geschafft. Der Cölber Motorradrennfahrer zieht eine positive Zwischenbilanz.

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Der Cölber Leon Strack findet sich in der „Suzuki GSX-R 750 Challenge“ gut zurecht. In Zolder ging‘s aufs Podium.Archivfoto

Cölbe. Einmal schaffte es Leon Strack als Dritter aufs Podium, im belgischen Zolder war das. Bei diesem Rennen lag der 18-Jährige sogar an der Spitze des Feldes. Und Strack hat Blut geleckt: „Es war extrem geil, für drei Runden zu führen. Das hätte ich nicht gedacht, weil schnelle Leute dabei waren.“ Druck habe er nicht verspürt. Im Gegenteil: „Das war befreiend.“ Im Anschluss habe er den dritten Platz „ein bisschen gefeiert“.

Im für ihn neuen Wettbewerb hat sich Strack schnell zurechtgefunden. 41 Starter gab es bei der „Suzuki GSX-R 750 Challenge“ am Lausitzring. Im Qualifying fuhr der Cölber auf Anhieb auf Platz fünf. Nach dem Start des Rennens lief es sogar noch besser. Leon Strack schoss auf Platz zwei vor. Doch noch in der ersten Runde stürzte er.

„Der Reifen war noch relativ kalt. In einer schnellen Rechtskurve ist das Vorderrad weggerutscht. Das habe ich noch abgefangen, bin dann aber anschließend in der Wiese ausgerutscht.“ Er selbst blieb unverletzt und auch die Maschine bekamen er und sein Team Karthin wieder rechtzeitig flott. Im zweiten Rennen wurde Strack Siebter und sammelte so die ersten Punkte für die Gesamtwertung ein. „Ich wollte nicht zu viel Risiko eingehen“, erklärt er.

Ziel: Spaß haben, nicht stürzen

Mit diesen Erfahrungen im Gepäck ging es nach Zolder, wo er nach Rang zwei im Qualifying im ersten Rennen Fünfter wurde. „Das Problem war, dass ich keinen guten Start hatte“, blickt Strack zurück. Von Platz 13 musste er sich nach vorne kämpfen. „Ein bisschen ärgerlich, da war mehr drin. Der Start und die erste Runde haben mir das etwas kaputt gemacht.“ Im zweiten Rennen klappte der Start - und letztlich sprang eben Podiumsplatz drei heraus.

Neuland war für Leon Strack die Strecke am Nürburgring, wo die nächsten beiden Rennen gefahren wurden. Zu allem Überfluss gingen in beiden freien Trainings wichtige Teile an seiner Suzuki kaputt, das Qualifying war somit ein Sprung ins kalte Wasser. Von Platz 16 aus schob sich der Cölber dank eines guten Starts letztlich auf Rang zehn vor. „Da habe ich gesehen, dass von den Rundenzeiten mehr ging“, sagte Strack. Im zweiten Rennen ging es vor bis auf den sechsten Platz.

„Ich kann gut mithalten und unter die ersten Fünf oder Zehn kommen“, zieht Strack das Fazit. Sein Team Karthin sei ihm mit der Erfahrung eine große Hilfe. „Ich habe mir vorgenommen, viel Spaß zu haben, nicht zu stürzen und weiter gute Resultate einzufahren“, sagt Leon Strack über die zweite Saisonhälfte, die am kommenden Freitag am Schleizer Dreieck beginnt.

von Holger Schmidt

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