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Stadtallendorfs Bartheld: "Wir müssen von Anfang an wach sein"

Fußball-Hessenliga Stadtallendorfs Bartheld: "Wir müssen von Anfang an wach sein"

Nach der Nullnummer gegen Alzenau ist Eintracht Stadtallendorf am Samstag (15 Uhr) zu Gast in Eschborn, das sich den Weg zurück in die Regionalliga trotz finanzieller Sorgen offenhalten will.

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Volle Konzentration mit dem Anpfiff fordert Stadtallendorfs Kevin Bartheld (links, hier gegen Ederberglands Robin Wissemann) vor dem Spiel in Eschborn. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Stadtallendorf. „Heute war nicht unser Tag“, stellte Stadtallendorfs Trainer Dragan Sicaja nach dem trostlosen Remis im Heimspiel gegen Alzenau fest. Und TSV-Mittelfeldspieler Kevin Bartheld weiß vor dem Aufeinandertreffen mit dem zweiten Regionalliga-Absteiger innerhalb von sieben Tagen: „Wir müssen dort von Anfang an wach sein. Aber vielleicht liegt uns dieser Gegner auch etwas besser“, sagt Bartheld über den Tabellenzweiten, der in der Winterpause einige Abgänge - darunter auch Toptorjäger Salvatore Bari - zu verzeichnen hatte und seitdem noch keines der fünf Liga-Spiele gewonnen hat.

Als Zweiter wären die Frankfurter Vorstädter zwar erster Anwärter auf den Posten des Direktaufsteigers, da Spitzenreiter TGM/SV Jügesheim nicht aufsteigen will (die OP berichtete), doch es gibt noch Vorbehalte: „Für uns ist das eine rein wirtschaftliche Frage. Wir müssten Geld in die Hand nehmen, um den Kader breit aufzustellen. Durch die Abgänge wären wir so nicht konkurrenzfähig in der Regionalliga. Aber aufgrund unserer Erfahrung wissen wir, welche Qualität wir mitbringen müssen“, sagt Eschborns Sportlicher Leiter Marcus Klandt gegenüber der OP.

Dennoch lässt Klandt durchblicken, dass der FC wohl noch vor der Frist am 15. April seine Bewerbungsunterlagen für die Regionalliga einreichen wird: „Wir wollen uns die Möglichkeit so lange wie möglich offenhalten. Deshalb werden wir die technisch-organisatorischen Dinge auf den Weg bringen“, sagt Klandt, der allerdings betont: „Wenn wir nur Vierter werden würden, wollen wir wahrscheinlich nicht aufsteigen.“

Weniger Sorgen um den Tabellenrang, sondern mehr um die Aufstellung macht sich dieser Tage Dragan Sicaja, der in der Innenverteidigung mehr denn je improvisieren muss: Denn neben dem langzeitverletzten Raul Guzu (Kreuzbandriss) und Marko Zelic (Bandscheibe) fehlen dem TSV-Coach am Samstag zwei weitere Akteure, die ihre Qualitäten im Abwehrzentrum unter Beweis stellten: Der ohnehin rotgesperrte Ariel Szymanski fehle laut Sicaja wohl noch „vier, fünf Wochen“ wegen eines Bänderrisses. Aufgrund von Kniebeschwerden wird zudem auch der lange am Kreuzband verletzte Kevin Vidakovics für „zwei, drei Wochen“ (Sicaja) fehlen. „Da wollen wir einfach nichts riskieren“, weiß der Trainer um die Wichtigkeit Vidakovics‘. Während Dennis Lepper noch zwei Spiele eine Rotsperre absitzen muss, könnte zumindest der zuletzt erkrankte Jurij Gros, der unter der Woche wieder trainiert hat, ins Aufgebot rücken.

„Es werden jetzt diejenigen eine Chance erhalten sich zu zeigen, die bisher nicht so viel gespielt haben. Für den Kopf ist diese Partie ohnehin einfacher, da wir keinen großen Druck haben, denn Eschborn ist klarer Favorit. Da spielt es keine Rolle, dass viele Spieler den Verein verlassen haben. Die Spieler, die noch da sind, haben Qualität“, meint Sicaja, den optimistisch stimmt: „Auswärts haben wir nie schlechte Spiele gemacht. Wenn wir wenig zulassen, wird auch Eschborn Probleme bekommen.“

Entspannt hat sich die personelle Situation bei Eschborn. So seien Anthony Wade, Patrick Hilser und Ulrich Strenkert wieder einsatzbereit. „Wir hatten keinen guten Start, haben aber die Hoffnung, dass es mit der Rückkehr der Verletzten ab jetzt wieder etwas besser läuft“, sagt Klandt.

von Marcello Di Cicco

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