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Stadtallendorf klettert auf Platz zwei

Tischtennis Stadtallendorf klettert auf Platz zwei

Die Stadtallendorfer Tischtennisspieler sind nach dem 9:0-Erfolg über Watzenborn nun Zweiter in der Oberliga. Marbach hat im Abstiegskampf der Männer-Verbandsliga einen wichtigen 9:3-Derbysieg bei Richtsberg II gelandet.

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Jochen Schmitt konzentriert sich beim Aufschlag. Mit Stadtallendorf hatte er keine Mühe gegen Watzenborn.

Quelle: Michael Hoffsteter

Stadtallendorf. REGIONALLIGA FRAUEN

Kleve II - Richtsberg 8:2. Richtsberg reiste mit nur drei Spielerinnen zum Tabellenvierten und war gegen die in Bestbesetzung angetretene Zweitligareserve chancenlos. Im einzig ausgetragenen Doppel mussten sich Grohmann/Zherebina glatt mit 0:3 geschlagen geben. Nur im dritten Durchgang hielt das TTV-Duo mit. Im Anschluss setzte sich Lea Grohmann gegen Kleves Nummer zwei sicher durch. Den zweiten Zähler verpasste Petra Frank mit 11:13 im fünften Satz denkbar knapp. Im Anschluss roch es nach einer faustdicken Sensation: Grohmann erspielte sich gegen die stärkste Spielerin der Liga, Ildiko Imamura (40:1 Siege), mit deutlichen Satzgewinnen eine 2:1-Führung, ehe Imamura aufdrehte und die Sätze vier und fünf noch sicher gewann. Frank markierte im letzten ausgetragenen Einzel den zweiten Gästezähler.

OBERLIGA MÄNNER

Stadtallendorf - Watzenborn 9:0. Stadtallendorf setzt sich mit zwei Zählern Vorsprung vor „Dauerrivale“ Kassel auf den zweiten Tabellenplatz, der am Saisonende die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation bedeutet. Die beiden Ex-Watzenborner Fabian Moritz und Marco Grohmann rangen sich gegen das stärkste Gästedoppel Harnisch/Kirchherr in drei engen Sätzen nieder. Glatter lief es bei Kuternozinski/Pindura, die nicht mehr als sieben Gegenzähler pro Satz gestatteten. Schmitt/Zulauf komplettierten den fulminanten Start gegen das Schlusslicht. Moritz und Grohmann gestatteten den Gästen dann erneut keinen Satzgewinn. Michal Kuternozinski musste nur den zweiten Durchgang mit 11:13 abgeben und Filip Pindura erhöhte im engsten Match nach seinem 11:9 im fünften Satz auf 7:0. Jochen Schmitt und Carsten Zulauf gaben sich ebenfalls keine Blöße.

VERBANDSLIGA MÄNNER

Stadtallendorf II - Burghasungen 9:2. Gegen den Tabellenvorletzten setzte sich Stadtallendorfs Oberligareserve erwartet sicher durch und vergrößerte den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf vier Punkte. Pociask/Rybka und Karwatka/App hatten keine Mühe, die 2:0-Führung zu erzielen, die nach dem Anschlusspunkt der Gäste durch Slawomir Karwatka, Grzegorz Pociask, Oleksii Rybka, Stefan App und Niklas Boos mit lockeren Erfolgen ausgebaut wurde. Zum 2:7 musste sich dann zwar Andre Wuttke geschlagen geben, doch an der Spitze wiederholten Karwatka und Pociask ihre sicheren Punktgewinne.

Richtsberg II - Marbach 3:9. Hainer/Kattenborn gelang mit dem 3:2-Sieg gegen Richtsbergs Einserdoppel Heidergott/Luley gleich im ersten Spiel die Vorentscheidung, denn auch Probst/Schoon und Dudda/Schäfer gewannen ihre Matches. Lars Heidergott konnte dann zwar gegen Torsten Schoon verkürzen, aber Alexander Probst, Jan Dudda und Christian Hainer erhöhten zwischenzeitlich auf 6:1 für Marbach. Hans-Jürgen Lammers punktete anschließend ein weiteres Mal für die Gastgeber, doch Georg Kattenborn konterte prompt. Die größte Überraschung des Abends gelang im Spitzenduell dann Heidergott, der in vier engen Sätzen über Probst triumphierte. Am klaren Derbysieg der Gäste änderte dies aber nichts mehr. Schoon und Hainer setzten die Schlusspunkte.

VERBANDSLIGA FRAUEN

Bottenhorn - Kassel III 8:5. Das Duell gegen den direkten Konkurrenten auf den zweiten Platz entschieden die Gastgeberinnen nach insgesamt sieben Fünfsatzduellen für sich. Die erste Bottenhorner Fünfsatzniederlage war vermeidbar, denn Beimborn/Zimmermann-Petri gewannen die ersten beiden Durchgänge deutlich, um dann dreimal mit nur zwei Zählern Unterschied zu unterliegen. Unter Zugzwang kamen die Gastgeberinnen dann, als auch das zweite Doppel mit 17:15 im vierten Satz an die Kasselerinnen ging. Carmen Schneider und Carmen Beimborn zeigten sich aber glänzend aufgelegt und glichen mit sicheren Erfolgen aus. Yvonne Zimmermann-Petri besorgte zum Abschluss der ersten Einzelrunde über die volle Distanz den hochverdienten Ausgleich (3:3). Schneider und Beimborn ließen auch bei ihren zweiten Auftritten nichts anbrennen. Mit zwei Fünfsatzsiegen hielten die Gäste jedoch dagegen und glichen ihrerseits zum 5:5 aus. Die zuvor unglücklich auftretende Silke Lattocha gewann zur Eröffnung des Schlussdrittels mit 3:2 gegen Kassels Spitzenspielerin, so dass Schneider mit einem glatten 3:0 das 7:5 erzielen konnte. Beimborn stellte dann nach verkorkstem Start und 0:2-Rückstand letztlich etwas glücklich mit 12:10 im fünften Durchgang die Weichen auf Relegation.

Eschwege - Schönstadt 1:8. Auch ohne die weiterhin verletzte Sabrina Schindler verbesserte sich Schönstadt auf den vierten Tabellenplatz. S. Bender/Schlösser und Sohn/N.Bender hatten keine Mühe, die 2:0-Führung herauszuspielen, und auch den Gegenpunkt von Eschweges Spitzenspielerin Hoßbach gegen Sabine Bender konterten Anke Sohn, Gaby Schlösser und Nadja Bender prompt. Sohn musste im Top-Einzel gegen Hoßbach zwar in den Entscheidungssatz, den Schönstadts Nummer eins aber deutlich mit 11:4 gewann. Sabine Bender und Schlösser setzten sich abschließend mit 3:1 durch.

Unterrieden - RichtsbergII 7:7. Beim Tabellenschlusslicht verspielten die Richtsbergerinnen die Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft. Knierim/Bauerbach und eine glänzend aufgelegte Rabea Becker brachten die Gäste zunächst in Führung, die dann aber durch das 2:3 von Nadine Ludwig ausgeglichen wurde. Zwei weitere Spielverluste sahen dann die Gastgeberinnen mit 4:2 vorne. Nachdem Ludwig Unterriedens Nummer eins Leukel bezwang und Becker sowie Sabine Knierim nachlegten, sah es wieder deutlich besser für den Spitzenreiter aus. Heike Bauerbach verpasste mit einer 9:11-Niederlage im fünften Satz den Matchwinner. Das Schlussdrittel ergab dann keine Überraschungen mehr. Mit Ludwig und Becker sowie Leukel und Blum für die Nordhessinnen setzten sich jeweils die favorisierten Spielerinnen klar durch.

Richtsberg II - Eschwege 8:2. Nur einen Tag nach dem kleinen „Ausrutscher“ in Unterrieden gab sich der Tabellenführer keine Blöße und baute dank der Niederlage von Verfolger Bottenhorn den Vorsprung auf komfortable vier Punkte aus. Becker/Neumann und Ludwig/Knierim ließen keine Zweifel am Sieg aufkommen. Ludwig und Becker an der Spitze sowie Neumann (3:2) und Knierim erhöhten auf 6:0. In den direkten Duellen an der Spitze mussten dann sowohl Ludwig als auch Becker nach 2:1-Satzführung noch die Segel streichen, doch Neumann und Knierim hielten sich ohne Satzverlust schadlos.

Bottenhorn - Unshausen 3:8. Mit nur drei Spielerinnen konnte der Tabellenzweite gegen den starken Aufsteiger nicht viel ausrichten. Beimborn/Zimmermann-Petri mühten sich zu einem 3:2, und Beimborn legte ebenfalls einen Fünfsatzsieg nach. Zimmermann-Petri konnte mit ihrem Punktgewinn das Match noch offen halten, doch dann unterlagen Beimborn im Spitzeneinzel sowie Lattocha und Zimmermann-Petri jeweils im Finaldurchgang.

von Cornelius Hahn

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