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Stadtallendorf ist in Baunatal gefordert

Fußball-Hessenliga Stadtallendorf ist in Baunatal gefordert

Einen offensiv starken, aber auch defensiv anfälligen Gegner erwartet Stadtallendorfs Übungsleiter Dragan Sicaja im KSV Baunatal um Coach Tobias Nebe. Anstoß für das Auswärtsspiel in der Hessenliga ist am Samstag um 15 Uhr.

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Kristian Gaudermann (hinten, gegen Seligenstadts Carlos Mc Crary) ist mit der Stadtallendorfer Eintracht morgen beim KSV Baunatal gefordert.

Quelle: Miriam Prüßner

Stadtallendorf. „Reizvoll wie schwer“ - so beschreibt Baunatals Trainer Tobias Nebe die Aufgabe, die seiner Elf am Samstag im heimischen Parkstadion bevorsteht. „Für mich ist Stadtallendorf derzeit die Mannschaft der Stunde und wird deshalb mit breiter Brust anreisen“, meint Nebe, dessen Team als Elfter in der Vorsaison eine enttäuschende Runde hinter sich hat - doch bei den Nordhessen hat sich im Sommer einiges getan.

„Wir haben den Kader dahingehend deutlich verändert, dass wir in der Breite besser aufgestellt sind“, erzählt Baunatals Sportlicher Leiter und Co-Trainer Ralf-Jürgen Rößler. Neun neue Spieler (darunter viele Youngster) und nur drei Abgänge - so sieht die Wechselbilanz bei den VW-Städtern aus. „Jetzt schaffen wir es auch, drei, vier Verletzte zu kompensieren, ohne einen Qualitätsverlust zu erleiden“, sagt Rößler, der „von Anfang bis Ende nichts mit dem Abstieg zu tun“ haben will.

Sicaja mit Seligenstadt-Spiel zufrieden

Den Blick in den Tabellenkeller muss die Stadtallendorfer Eintracht in dieser Runde wohl nicht richten - im Gegenteil: Laut Sicaja habe das Auslassen von zahlreichen Großchancen verbunden mit spielerischer Dominanz darüber hinweggetäuscht, dass die Sportfreunde Seligenstadt zu den Topadressen in der höchsten hessischen Amateurklasse gehörten. Die Eintracht gewann dennoch 2:0.

„Wir haben kaum Torchancen zugelassen, aggressiv gegen den Ball gearbeitet und in den richtigen Momenten gepresst“, lobt Sicaja, der im KSV Baunatal ein Team sieht, das „letztes Jahr unter seinen Möglichkeiten gespielt“ hat.

„In dieser Saison scheint ein besserer Zusammenhalt zu herrschen“, sagt der Kroate, der sich den kommenden Gegner erst am vergangenen Sonntag in Steinbach angeschaut hat. „Da hat Baunatal verdient gewonnen. Diese Mannschaft spielt mit Hauruck nach vorne. Hinten brennt es aber auch schon mal lichterloh“, sagt der TSV-Coach über die Nebe-Elf, die die Qualität habe, jeden Hessenligisten zu schlagen, „an schlechten Tagen aber auch gegen jeden Hessenligisten verlieren kann“.

Vier kann auflaufen

Während Daniel Vier, der gegen Seligenstadt verletzt vom Platz ging, normal trainiert hat und zur Verfügung steht, könne es bei Jascha Döringer langwierig werden. Eine MRT-Untersuchung habe eine Entzündung des Steißbeins ergeben, so Sicaja. Angeschlagen sind derzeit „Mittelfeldmotor“ Erdinc Solak (Adduktoren) und Ivan Jakovljevic (Fuß).

Bei den Gastgebern wird Jonas Springer mit einem Wadenbeinbruch noch länger ausfallen. Mario Wolf und der Ex-Stadtallendorfer Ingmar Merle sind noch angeschlagen und drohen auszufallen. „Das könnten wir aber kompensieren“, zeigt sich Rößler optimisch. Bislang trafen die Nordhessen fast ausnahmslos auf Gegener aus der unteren Tabellenhälfte. Wenngleich die nicht zu unterschätzen seien, meint der Sportliche Leiter: „Stadtallendorf ist ein echter Prüfstein für uns.“

von Marcello Di Cicco

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