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Stadtallendorf dominiert „Heimspiel“

Rhönradturnen Stadtallendorf dominiert „Heimspiel“

Die Stadtallendorferinnen Maren Hettlinger und Steffi Holzke haben in der Bärenbachhalle in ihren Leistungsklassen dasHessische Landesfinaleim Rhönradturnengewonnen.

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Carlotta Rudolph vom TSV Marburg-Ockershausen wurde in der Leistungsklasse 6 der Jugendlichen Dritte.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. In der Leistungsklasse 6 der Jugendlichen (ab Jahrgang 1999) kristallisierte sich eine der Favoritinnen bereits nach den Pflichtfolgen heraus. Maren Hettlinger erturnte sich dabei 4,80 Punkte. In der Kür ließ sie 6,40 Punkte folgen - die Höchstwertung ihrer Klasse. Mit einer Gesamtwertung von 11,20 Punkten gewann sie den Wettkampf vor ihrer Vereinskameradin Sina Schindler, die letztlich einen glatten Punkt Rückstand hatte. Schindler konnte sich nach einer guten Pflicht (4,30 Punkten) in der Kür nochmals steigern und zeigte den Kampfrichtern eine saubere Übung, für die sie 5,90 Punkte erhielt.

Carlotta Rudolph und Bettina Demuth vom TSV Marburg-Ockershausen folgten auf den Rängen drei und vier mit 9,70 bzw. 9,45 Punkten.

Am Sonntag turnten in der Stadtallendorfer Baerenbachhalle die Rhönradturnerinnen um die hesssiche Meisterschaft. Am Ende der Veranstaltung boten die Turnerinnen der Eintracht einen Rhönrad-Schnupperkurs für Herren an: Der stv. Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Salzer, Bürgermeister Christian Somogyi, Erster Stadtrat Otmar Bonacker, Stadtbrandinspektor Ulrich Weber und der Eintracht-Vorsitzende Bernd Weitzel ließen sich von den Turnerinnen für die syrischen Flüchtlinge in Rhönräder spannen. Die „Trainingsgebühr“ der Promis und Spenden aus dem Publikum übergab Moderator Herbert Koller in einem großen roten Sparschwein an Willi. So kamen insgesamt 675 Euro zusammen – alleine die Jugendfeuerwehr Stadtallendorf hat 130 Euro beigetragen.

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Johanna Schröder von Eintracht Stadtallendorf, die nach einer guten Pflicht (4,30) ihre Kür (4,80) jedoch aufgrund dreier Großabzüge abbrach, landete dennoch auf Rang fünf. Teamkollegin Milena Ulrich, die ihren ersten Wettkampf in der höheren Leistungsklasse bestritt, machte nach einer sauberen Pflicht (4,20) zwei Patzer in der Kür (4,70), was Platz sechs bedeutete.

Die als eine der Favoritinnen gehandelte Stadtallendorferin Laura Kostial bewies in der Pflicht ihr Können und erturnte sich 4,55 Punkte. Nach drei Großabzügen musste Kostial ihre Kür aber unerwartet abbrechen (3,75). Monique Bergmann verlor in ihrem ersten Wettkampf in der Leistungsgruppe der Jugendlichen wichtige Punkte in der Pflicht (3,90) und auch in ihrer neuen Schwierigkeitskür (4,10) musste sie zwei Großabzüge hinnehmen - Platz zehn. Marie Pohlner vom TSV Kirchhain erreichte mit einer Gesamtwertung von 6,70 Punkten Rang zwölf.

Steffi Holzke, Trainerin und Leiterin der Rhönradgruppe vom TSV Eintracht Stadtallendorf, gewann den Wettkampf in der Leistungsklasse 7 der Erwachsenen (ab Jahrgang 1995). Sie zeigte eine saubere Pflicht (6,10 Punkte) und sicherte sich mit der höchsten Kürwertung des Tages (7,75) souverän Platz eins. Mit einer Gesamtwertung von 13,85 Punkten landete Holzke vor Hannah Rühling vom TSV Kirchhain. Rühling erreichte 5,80 Punkte in der Pflicht und konnte auch in der Kür (7,60) ihre gute Tagesform unter Beweis stellen.

Platz vier geht nach Marburg

Noura Khirdja vom TSV Eintracht Stadtallendorf zeigte den Kampfrichtern die beste Pflicht des Tages (6,15 Punkte). Nach einem Eingreifen ihrer Trainerin in der Kür erreichte sie 7,25 Punkte und damit eine Gesamtwertung von 13,40 Punkten, die ihr Platz drei brachte.

Vom TSV Marburg-Ockershausen musste sich Svenja Bollmann mit einer Gesamtpunktzahl von 13,25 Punkten mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Auf Platz fünf folgte Solveig Rühling vom TSV Kirchhain, die in der Pflicht 5,45 Punkte und in der Kür gute 6,65 Punkte erreichte. Lisa Pfeiffer (TSV Eintracht Stadtallendorf) erkämpfte sich mit 10,60 Punkten Rang sieben. Elisabeth Schmitt landete mit insgesamt 10,50 Punkten auf Rang neun: Nach einer ordentlichen Pflicht (5,60 Punkte) verhinderten zwei Großabzüge in der Kür (4,90) eine bessere Platzierung.

Vor der Siegerehrung rührte Willi Weitzel die Werbetrommel für sein Hilfsprojekt „Willi will helfen“. „Hört auf an euch zu denken, denkt mal an andere Menschen“, so zitierte der Fernsehmoderator aus Papst Franziskus‘ Neujahrsansprache, die ihn zu seinem Projekt inspiriert hatte.

von Noura Khirdja

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