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Stadt Marburg fördert junge Spitzensportler

Stipendien Stadt Marburg fördert junge Spitzensportler

Zum zweiten Mal vergab die Stadt Marburg zwei Nachwuchsstipendien im Gesamtwert von 4000 Euro, die diesmal an Boxer Franklyn Dwomoh und Basketballerin Marie Reichert gingen.

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Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (links) und Sportamtsleiter Björn Backes (rechts) übergaben die Stipendien an Marie Reichert und Franklyn Dwomoh.

Quelle: Marcello Di Cicco

Marburg. „Wir hatten eine ganze Reihe toller Vorschläge, von denen wir zwei ausgesucht haben, von denen wir glauben, dass es die richtigen sind“, sagte Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies bei der Vergabe der Förderstipendien in den Räumlichkeiten des Fachdienstes Sport – und flapsig fügte das Stadtoberhaupt an: „Wir wollen den Druck nicht hochfahren, aber gerne Pokale sehen.“

Erfolgreich waren die beiden Stipendiaten bislang schon – und zwar nicht zu knapp: Boxer Franklyn Dwomoh (1. Box-Club Marburg) ist trotz seiner erst 14 Jahre bereits mehrfacher Hessenmeister. In diesem Jahr wurde der am Richtsberg wohnhafte Sophie-von-Brabant-Schüler erstmals ins Junioren-Nationalteam berufen und belegte als bester Deutscher Platz fünf bei der Europameisterschaft.

Basketballerin Marie Reichert (Basketball-Club Marburg) gehört schon seit Jahren zur Jugend-Nationalmannschaft und war zuvor Kapitänin und fester Bestandteil des Hessenkaders. Die 15-Jährige spielt in der U-17-Bundesliga sowie in der Regionalliga-Mannschaft des BC.

„Stipendien sollen eine Sogwirkung für andere haben“

Mit den Stipendien, die an Sportler im Alter von 10 bis 18 Jahren vergeben werden, sollen unter anderem spitzensportliche Leistungen unabhängig von der Herkunft gefördert werden – und mehr noch: „Die Stipendien sollen eine Sogwirkung für andere haben“, wünschte sich Björn Backes.

Der Sportamtsleiter bildete mit OB Spies, Jürgen Hertlein (Vorsitzender des Sportkreises Marburg-Biedenkopf), Silke Malkus (Marburger Schulsportkoordinatorin), Ulrike Ristau (Vorsitzende des VfL Marburg) und dem Sportwissenschaftler Professor Dr. Michael Klein die Jury, die unter den sechs Bewerbungen zu einer einstimmigen Entscheidung kam.

Bei der Übergabe gestand Hertlein, der auch Vorsitzender des BC Marburg ist, dass er sich freue, dass auch eine Basketballerin bedacht wurde. „Man muss aber auch anmerken, dass der Box-Club einer der erfolgreichsten Marburger Vereine ist“, betonte Hertlein – und Klein hob die Wichtigkeit des 1. BC wegen dessen sozialen Engagements hervor.

von Marcello Di Cicco

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