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Speckswinkel macht das Dutzend voll

Fußball: Kreisliga B Marburg II Speckswinkel macht das Dutzend voll

Mit fünf Treffern avancierte Markus Schmidt beim Speckswinkler Schützenfest in der Kreisliga B Marburg II zum König. Der SV Erfurtshausen ergab sich früh seinem Schicksal und kam mit 1:12 unter die Räder.

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Speckswinkels Markus Schmidt (Nummer 9) erzielte fünf Treffer. Erfurtshausens Torwart Philipp Jakobi hatte insgesamt zwölfmal das Nachsehen. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Speckswinkel. Es war ein Treffer der Marke „Tor des Monats“. Doch der Jubel fiel mehr als verhalten aus. Philipp Luzius hatte sich in der zweiten Minute der Nachspielzeit ein Herz gefasst. Aus rund 30 Metern überwand er den weit vor seinem Kasten stehenden Speckswinkler Schlussmann. Das spektakulärste Tor der Partie. Aber das einzige für Erfurtshausen. Die Gastgeber hatten dagegen ein Dutzend Mal getroffen.

„Die Chancenverwertung ist das einzige, woran es was zu meckern gibt“, sagte Pedro Lopez, der neue Trainer Speckswinkels. Auch wenn er mit dem Ergebnis zufrieden war, mit dem Spiel seiner Schützlinge war er das nicht immer und ließ das seine Spieler auch wissen: „Blöde Bolzerei“; „da stehen drei Mann in der Mitte frei“; „das ist zu eigensinnig vor dem Tor.“

Am klaren Erfolg der Gastgeber gab es aber spätestens zur Pause (5:0) keinen Zweifel. Die Gäste waren nach vorne zu harmlos. Ihre erste halbwegs gute Torchance hatten sie in der 53. Minute, als Philipp Luzius den Pfosten traf. In der Abwehr standen die Gäste zu weit vom Gegner weg, waren nicht aggressiv genug in den Zweikämpfen und schenkten vor dem eigenen Strafraum viele Bälle leichtfertig her.

„Natürlich sind wir personell stark geschwächt. Aber von einigen der sieben Stammspieler habe ich mehr erwartet“, sagte Gästetrainer „Jogi“ Wagner. „Fußball ist ein Laufspiel. Wir haben gesehen, dass wir da noch dran arbeiten müssen.“

Auch sein Torwart war nicht zufrieden: „Man muss sich nicht so abschießen lassen. Biss, Kampf und Leidenschaft haben bei uns gefehlt“, sagte Philipp Jakobi.

Deutlich besser gelaunt war der Speckswinkler Stürmer Markus Schmidt: „Fünf Tore in einem Spiel hab ich noch nie geschossen. Wir haben früh gemerkt, dass wir keine großen Probleme haben würden.“

Und auch Erfurtshausens Trainer fand noch etwas Positives, wenn auch mit einer gehörigen Portion Galgenhumor: „Wenigstens haben wir keine Rote Karte bekommen und können nächste Woche wieder mit dieser Mannschaft auflaufen.“

TSV Speckswinkel - SV Erfurtshausen 12:1 (5:0)

Tore: 1:0, 3:0, 7:0, 8:0, 12:0 Markus Schmidt (3., 22., 58., 64./HEM, 87.), 2:0, 6:0 Furat Kosar (10., 48.), 4:0, 5:0 Anthony Lopez (40., 41.), 9:0, 11:0 Bozidar Rakic (66., 80.), 10:0 Jesus Millan Paz (75.), 12:1 Philipp Luzius (90.+2).

TSV Speckswinkel: D. Gornert - Antonio Lopez (58. Karl), Burnaz, Heckeroth, Sommer, Naumann, Millan Paz, Jakob, Schmidt, Anthony Lopez (58. Rakic), Kosar (73. C.Gornert).SV Erfurtshausen: Jakobi - Dippell, Estor, Feyh (64. Riehl), D. Loth (73. Schwing), M. Loth, Pribbernow, Luzius, Neidel (46. Betke), Seifert, Schraub. Schiedsrichter: Hartmut Stamm (Ulrichstein). Zuschauer: 60. Gelbe Karte: M. Loth (Erfurtshausen). Beste: Anthony Lopez, Millan Paz, Schmidt / Luzius.

von Marcus Richter

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