Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Skwosch-Frösche gehen leer aus

2. Squash-Bundesliga Mitte Skwosch-Frösche gehen leer aus

Die Skwosch-Frösche ­Marburg rutschten nach zwei Niederlagen in vorentscheidenden Spielen vom vierten auf den sechsten Tabellenplatz ab.

Voriger Artikel
Funktionäre befürchten Bürokratismus
Nächster Artikel
Frauen gelingt die Revanche

Rudi Rohrmüller (vorn) gewann gegen Stacey Ross, die Skwosch-Frösche verloren aber gegen Frankfurt.

Quelle: Florian Gaertner

Marburg. Nach der kurzfristigen Absage des englischen Topspielers Joe Lee, dessen Einsatz ursprünglich für die wichtigen Spiele im Kampf um den zweiten Platz und die Teilnahme an den Playoffs in Remscheid und gegen Frankfurt geplant war, kamen die beiden Niederlagen für die Marburger allerdings nicht überraschend. „Wir konnten in der kurzen Zeit keinen geeigneten Ersatz auftreiben, und in dieser Spielklasse lässt sich auf solche Spitzenspieler kaum verzichten, wenn man gegen die guten Teams bestehen will“, erklärte der Marburger Trainer Rainer Müller.

Zunächst ging es für die Frösche am Samstag zum SRC Schwelm-Remscheid, das bis dahin nur einen Punkt hinter den Marburgern lag. Im ersten Spiel hatte Christoph Geilfuß an Position vier durchaus Chancen, produzierte aber in der Schlussphase jeden Satzes zu viel leichte Fehler, sodass sich sein Kontrahent Simon Wolter noch klar mit 3:0 (11:9, 11:4, 12:10) durchsetzte.

Markus Mißbach ging an Position drei gegen Alexander Schuttkowski sogar mit 11:8 und 11:9 in Führung. Nach dem Verlust des umkämpften dritten Satzes (8:11) verließen den Marburger allerdings immer mehr die Kräfte (2:11, 4:11), sodass auch dieses vorentscheidende Spiel noch verloren ging.

Im Spitzenspiel gelang Rudi Rohrmüller erneut eine souveräne Vorstellung gegen Altmeister Stefan Leifels. Das glatte 3:1 (11:3, 8:11, 11:7, 11:3) war letztlich ungefährdet. An Position zwei war Roman Pahl allerdings gegen Remscheids Julian Kischel beim 0:3 (1:11, 2:11, 6:11) chancenlos, und der 1:3-Endstand aus Marburger Sicht war besiegelt.

Tags darauf bot sich im Derby gegen den Tabellenzweiten SC Monopol Frankfurt ein ähnliches Bild. Rohrmüller gewann das Topspiel gegen die ehemalige Nr. 43 der Welt, Stacey Ross (England) ohne große Mühe mit 3:0 (11:3, 11:8, 11:2). Auf den übrigen Positionen hatten die Gastgeber ihren Gegnern allerdings wenig entgegenzusetzen. Roman Pahl (7:11, 7:11, 4:11 gegen Florian Silbernagl), Markus Mißbach (4:11, 11:13, 7:11 gegen Kai Wetzstein) und Christoph Geilfuß (8:11, 3:11, 8:11 gegen Julian Wollny) verloren trotz guten Kampfes in drei Sätzen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?