Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Simeon Schmidt sichert einen Zähler

Gruppenliga Simeon Schmidt sichert einen Zähler

Der VfB Marburg feierte einen hochverdienten Punktgewinn. Kurz vor Schluss belohnte Simeon Schmidt die Marburger mit dem Ausgleichstreffer.

Voriger Artikel
Nach Seitenwechsel kippt das Spiel
Nächster Artikel
Florian Eidam hält den Sieg fest

Große Freude beim VfB Marburg - hier: Torschütze Simeon Schmidt (links) und Dominik Zeller (Mitte) - nach dem späten Ausgleich zum 2:2 Endstand. 

Quelle: Miriam Prüßner

Marburg. Eintracht Stadtallendorf II FV Cölbe li.Cölbe Nr.9 Henrik Gleisner, re.Stadt.Nr.6 Julian Schratz : Foto / Michael Hoffsteter

Zur Bildergalerie

„Vom Spielverlauf wäre auch ein Sieg möglich gewesen, aber wir sind am Ende auch über den späten Ausgleich glücklich. Ich sehe den Spielausgang mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, sagte Marburgs Trainer
Peter Starostzik.

Auch sein Pendant auf Langenaubacher Seite, Tobias Danecker, pflichtete Starostzik bei. „Das war kein gutes Spiel von uns auf einem sehr schlechten Platz. Das späte 2:2 ist ärgerlich, aber mehr haben wir heute nicht verdient. Das war zu wenig Bereitschaft von meinem Team und wir haben Glück gehabt, dass wir zwei Tore machen“, betonte Danecker.

(Weitere Fußballbilder vom Wochenende sehen Sie hier)

Die Platzherren erwischten auf dem holprigen Geläuf im Stadion an der Gisselberger Straße den besseren Start und gingen in der vierten Minute in Führung. Nach einem langen Freistoß von Manuel Rasiejewski schoss Daniel Beck im Strafraum platziert ins linke Toreck. Die Gastgeber waren auch in der Folge wacher und eroberten viele Bälle.

Zunächst fehlte jedoch die Präzision in den entscheidenden Zuspielen. Erst in der 30. Minute sorgte Bujar Ternava mit einem Schuss vom Strafraumrand, den Gäste-Keeper Sascha Fünfsinn zur Ecke lenkte, wieder für Gefahr. Zuvor hatte sich der SSV einmal gefährlich gezeigt, doch Falko Wahls Kopfball verfehlte das Marburger Gehäuse (23.).

Die beste Marburger Chance in Hälfte eins vergab Alban Ademi, der nach feinem Zuspiel von Simeon Schmidt am langen Pfosten vorbeischoss (33.). Kurz vor der Pause stellten die Gäste dann durch zwei Treffer den Spielverlauf auf den Kopf. Zunächst traf Nils Hartmann mit einem Freistoß vom Strafraumeck in die kurze Ecke, nachdem sich die Marburger Mauer zuvor aufgelöst hatte (45.).

Freistoßentscheidung fragwürdig

Ärgerlich aus Sicht des VfB war dabei, dass die vorherige Freistoßentscheidung zumindest fragwürdig war. „Für mich war das kein Foul vor dem Freistoß“, ärgerte sich Starostzik nach Spielende. Zwei Minuten nach dem Ausgleich zeigte Langenaubach dann den schönsten Konter des Spiels. Sebastian Schneider ließ einen langen Ball auf Höhe der Mittellinie mit der Brust zu Fithawi Seyoum prallen, der Schneider in die Spitze schickte. Dieser ließ zwei Marburger stehen und hob den Ball über den herauseilenden VfB-Keeper Thomas Halbrucker ins Tor.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die „Schimmelreiter“ noch deutlicher. Langenaubach kam nur zu einer Chance, die Schneider verstolperte (51.). Gegen kompakte Gäste spielten die Marburger geduldig und kamen mit der Zeit zu Torchancen. Beck per Kopf (63.), sowie Serkan Atas mit einem Schlenzer (70.) verpassten den Ausgleich.

In der 75. Minute entschied Schiedsrichter Atdhe Studenica auf Strafstoß für Marburg, korrigierte seine  Entscheidung nach kurzer Diskussion mit seinem Assistenten jedoch, da dieser zuvor eine Abseitsstellung von Ademi gesehen hatte. Sechs Minuten später sah Hartmann für ein taktisches Foul „Gelb-Rot“. In Überzahl erhöhten die Marburger den Druck, Innenverteidiger Dominik Zeller spielte als zweite Spitze. Der hohe Aufwand sollte sich schließlich in der 89. Minute bezahlt machen, als Simeon Schmidt aus 22 Metern abzog und der Ball unter dem Jubel der Marburger Anhänger vom Innenpfosten ins Tor prallte.

Tore und Co
1:0 Daniel Beck (4.), 1:1 Nils Hartmann (45.), 1:2 Sebastian Schneider (45. +2), 2:2 Simeon Schmidt (89.). Marburg: Halbrucker – Bund, Schnitzer, Zeller, Rasiejewski – Fabian Schmidt, Simeon Schmidt – Ternava, Beck, Atas – Ademi. Langenaubach: Fünfsinn – Engel, Wahl, Wader, Cestonaro – Nils Hartmann, Marvin Hartmann – Wadolowski (18. Seyoum (82. Meyer)), Damar (61. Stenschke), Thomas – Schneider. Schiedsrichter: Atdhe Studenica (Schlitz). Zuschauer: 90. Gelbe Karten: Rasiejewski, Simeon Schmidt / Engel, Damar, Schneider, Wader. Gelb-Rote Karte: Nils Hartmann (81., wiederholtes Foulspiel). Beste Spieler: Simeon Schmidt, Zeller / Wahl.

von Julius Mayer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?