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Sicaja setzt vor dem letzten Spiel auf Rotation

Fußball, Hessenliga Sicaja setzt vor dem letzten Spiel auf Rotation

Eine Woche früher als alle anderen Hessenligisten beendet Eintracht Stadtallendorf mit dem morgigen Gastspiel bei Aufsteiger Viktoria Kelsterbach das Fußballjahr 2016.

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Erdinc Solak (links, gegen Alzenaus Alieu Sawaneh) bestreitet mit Eintracht Stadtallendorf morgen das letzte Punktspiel des Jahres gegen Viktoria Kelsterbach. Foto: Marcello Di Cicco

Stadtallendorf. „Wir sind schon froh, dass es nun langsam zu Ende geht“, räumt Eintracht-Trainer Dragan Sicaja ein. 18 Liga-Partien stecken den Herrenwäldern in den Knochen, hinzu kommen die Spiele im Marburger Kreispokal, den die Eintracht in dieser Runde gewann.

Sicaja fordert klaren Kopf und vollen Einsatz

„Wir haben diese Spiele ohnehin schon mit wenigen Spielern bestritten, weil Jascha Döringer und Kenan Atas lange ausfielen“, gibt der Kroate zu bedenken, der seinem Team gegen den Tabellen-15 eine Frischzellenkur verpassen will.

„Auf der ein oder anderen Position wird es einen Wechsel geben. Ich werde schauen, wer noch die nötige Frische und den nötigen Willen hat. In diesem Spiel brauchen wir einen klaren Kopf und die Bereitschaft eines jeden Spielers, sich über 90 Minuten zu quälen. Bei dem ein oder anderen ist das schwierig, denn die Mannschaft hat sich fast von alleine aufgestellt. Auf bestimmten Positionen hat einfach etwas Konkurrenzkampf gefehlt“, meint Sicaja, der von seinen Schützlingen zum Abschluss fordert: „Wir müssen das zeigen, was uns in der Hinrunde stark gemacht hat.“

Unbändiger Wille, hohe Laufbereitschaft und großer Kampfgeist gehörten zweifelsohne dazu - spielerische Lösungen gegen tiefstehende Gegner zu finden indes nicht. Das mussten die Ostkreisler zuletzt auch in Alzenau erfahren, wo die Sicaja-Elf trotz mehr Spielanteile lange erfolglos einem Rückstand hinterherlief.

„Mit unseren Möglichkeiten haben wir alles versucht, der Gegner hat aber auch gut verteidigt. Auf der ein oder anderen Position fehlt aber auch etwas Qualität. Ich kann meinen Jungs aber keinen Vorwurf machen“, sagt Sicaja, dem neben den langzeitverletzten Atas und Döringer wohl weiterhin Allrounder Dominik Völk fehlen wird, denn: „Er ist noch nicht schmerzfrei.“

Über einen kompletten Kader kann sich hingegen Kelsterbachs Übungsleiter Ralf Horst freuen - dies ist allerdings fast das einzig Positive, denn: „Im Moment ist bei uns der Wurm drin. Wir machen zu viele individuelle Fehler, aber keine Tore“, moniert Horst.

Vier Niederlagen in Folge stehen beim Liga-Neuling aus dem Groß-Gerauer Stadtteil derzeit zu Buche. Fast noch dramatischer: Nur ein Tor erzielte die Viktoria in jenen Begegnungen, dafür kassierte sie 13 Gegentore. Und auch die Heimbilanz der Kelsterbacher sieht nicht rosig aus: Nur einmal gewannen die Südhessen im heimischen Sportpark.

Kelsterbachs Coach deutet defensive Spielweise an

„Gegen Stadtallendorf wäre ich schon mit einem Punkt zufrieden“, sagt Horst, der die Eintracht allerdings zuletzt bei zwei Spielen selbst in Augenschein genommen hat, die Stadtallendorf verlor: beim 1:2 in Darmstadt und beim 0:1 in Alzenau. „Durch die letzte Niederlage steht Stadtallendorf unter Zugzwang“, sieht Horst den Druck beim Gegner, bei dem er vor allem Kevin Vidakovics und Daniel Vier als Spieler sieht, „die durchaus auch höher spielen könnten“.

„Für uns gilt es, kompakt zu stehen, schnell hinten umzuschalten und bei den Diagonalbällen aufzupassen“, deutet Horst auf eine defensive Spielweise hin.

Hessenliga: FC Ederbergland - Rot-Weiß Hadamar, Rot-Weiß Darmstadt - Borussia Fulda, FSC Lohfelden - KSV Baunatal, TSV Lehnerz -Sportfreunde Seligenstadt, Viktoria Urberach -SC Hessen Dreieich, FC Bayern Alzenau -RW Frankfurt, Viktoria Kelsterbach - Eintracht Stadtallendorf, Viktoria Griesheim - OSC Vellmar (alle Sa., 14.30 Uhr).

von Marcello Di Cicco

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