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Sicaja setzt auf „frische“ Spieler

Fußball, Hessenliga Sicaja setzt auf „frische“ Spieler

Im vorletzten Heimspiel des Jahres will Eintracht Stadtallendorf am Samstag (14.30 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz gegen die Sportfreunde Seligenstadt zurück in die 
Erfolgsspur finden.

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„Manche Spieler stoßen an ihre Grenzen“, stellt Dragan Sicaja (rechts) fest. Gegen Seligenstadt wird der Stadtallendorfer Trainer wohl etwas umstellen.

Quelle: Marcello Di Cicco

Stadtallendorf. „Jetzt erwartet euch die Hölle“, hatte Eintracht-Trainer Dragan 
Sicaja seiner Elf in Fulda in der Halbzeitpause mit auf den Weg gegeben. Elf zu allem entschlossene Borussen und 750 nach dem ersehnten Sieg eifernde Zuschauer machten dem TSV in der Domstadt das Leben schwer.
Ausgerechnet in den beiden am besten besuchten Saisonspielen gegen Watzenborn-Steinberg (800 Zuschauer) und Fulda fehlte der Eintracht das nötige körperliche Rüstzeug, um Zählbares zu ergattern.

Verwundern mag dies nicht, wie Sicaja schon in Fulda feststellte: „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Jungs von unten gekommen sind. Zudem erfordert unsere Art zu spielen einen hohen Kraftaufwand. Nach 14, 15 Spielen hat man dann schon mal eine schlechte Phase, gegen die wir uns jetzt stemmen müssen“, fordert der Coach.

Vier Partien trennen die Herrenwälder noch von der verdienten Winterpause – unter anderem steht am Freitag, 20. November, noch das Highlight-Spiel bei Spitzenreiter Rot-Weiß Frankfurt an. Im letzten Heimspiel der Hinrunde, das auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen wird, ist der Tabellensiebte Sportfreunde Seligenstadt und damit ein Verein zu Gast, der vor der Saison einen großen Umbruch vollzogen hat.

„In Peter Sprung hat uns unserer bester Torschütze verlassen, in Tim Franz unser bester Vorlagengeber. Das macht zusammen 37 Tore“, rechnet Lars Schmidt vor, der Klaus Reusing vor der Runde als Trainer der Sportfreunde abgelöst hat. Auch auf arrivierte Spieler wie Larry Ransom oder Christopher Prümm muss der Ex-Profi des Karlsruher SC, der die TGM/SV Jügesheim in der Spielzeit 2013/2014 zur Meisterschaft in der Hessenliga führte, verzichten.

Sicaja zieht Lehren aus Fulda-Spiel

„Wenn wir weiterhin so punkten wie bisher, wäre ich zufrieden. Wir wussten, dass es eine schwierige Saison wird und dass wir eher gegen den Abstieg spielen“, sagt Schmidt, der mit seiner Elf aber auch schon den Spitzenteams TSV Lehnerz (2:0), SV Wiesbaden (1:1) oder Rot-Weiß Frankfurt (2:2) wichtige Punkte abgeknöpft hat.

Sicaja konzentriert sich nach zwei Niederlagen in Folge auf seine Elf: „In Fulda waren wir auf zwei, drei Positionen nicht konkurrenzfähig. Insbesondere die Mitte haben wir nicht zugemacht. Daraus haben wir unsere Erkenntnisse gezogen“, sagt der Kroate, der durchblicken lässt, dass er umstellen wird.

„Manche Spieler stoßen jetzt an ihre Grenzen und brauchen eine Pause. Es ist wichtig, der Mannschaft jetzt etwas Frische zu geben, denn in dieser Phase entscheiden die Spieler, die fit sind. Für die Art und Weise wie wir spielen, brauchen wir Spieler, die sich in einem guten Fitnesszustand befinden. Wir probieren, etwas anders zu spielen. Es bleibt aber dabei: Ohne Zweikämpfe zu gewinnen, kann man kein Spiel gewinnen“, weiß der Coach, dass auch mehr Einsatzbereitschaft nötig ist.

Guter Dinge ist Sicaja, dass das erste Spiel auf dem Kunstrasen ein gutes Omen für einen Heimsieg ist – der letzte liegt schon fast drei Monate zurück. „Was die Zuschauer angeht, ist das eine ganz andere Atmosphäre. Für die Heimmannschaft ist es nicht unbedingt ein Vorteil, wenn die Zuschauer im 
 Stadion so verstreut sind.“

von Marcello Di Cicco

 
Der Spieltag

Vikt. Griesheim - RW Hadamar,

Buchonia Flieden - SV Wiesbaden,

TSV Lehnerz -
 OSC Vellmar,

SpVgg. Oberrad - FSC Lohfelden,

KSV Baunatal - Teut. Watzenb.-Stbg.,

Hessen Dreieich - Borussia Fulda,

Eintr. Stadtallendorf - 
Spfr. Seligenstadt (alle Sa., 14.30 Uhr)

Eschborn - RW Frankfurt (Sa., 16 Uhr).

 
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