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Selzer hätte es gern schneller

Fußball-Verbandsliga Nord Selzer hätte es gern schneller

Dort, wo die Saison eröffnet wurde, startet der SV Eschwege am Freitag, 19 Uhr, als letztes Team in die Runde: am Engelhain in Mengsberg.

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Mengsbergs Marcel Reitz (links) trennt den Lehnerzer Michael Geier vom Ball. Foto: Marcello Di Cicco

Mengsberg. „Ich glaube, dass wir drei, vier Spiele brauchen, um uns an die Liga zu gewöhnen. Wir müssen uns erstmal finden“, sagt Mengsbergs Übungsleiter Mario Selzer, der nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen Lehnerz II noch eine größere Baustelle sieht, an der er mit der Mannschaft unter der Woche gearbeitet hat. „Wir haben versucht darauf hinzuarbeiten, in Sachen Handlungs- und Reaktionsschnelligkeit etwas zuzulegen.“ Zwar stand der TSV in der Defensive lange gut gegen Lehnerz; nach vorn agierten die Ostkreisler aber oft fahrig. „Insbesondere mit unseren Außenbahn-Spielern war ich etwas unzufrieden“, verrät Selzer, dem in den Neuzugängen Gian-Luca Sanzone („Er hat gezeigt, was er draufhat“) und Dennis Dorfschäfer („Er ist wie ein Stehaufmännchen“) zwei Alternativen für die Flügel zur Verfügung stehen.

„Es kann gut sein, dass ich auf zwei, drei Positionen umstelle. Alles komplett umzustellen, wäre aber totaler Quatsch“, meint der B-Lizenz-Coach, der ohnehin zur Umstellung gezwungen ist, da ihm Maximilian Krähling (Urlaub) und René Schmidt (Muskelverletzung) sowie weiterhin Daniel Hainmüller, der erst wieder ins Lauftraining eingestiegen ist, fehlen. Mit dabei ist wieder Florian Spanknebel.

Einen besseren Start in die Runde als im Vorjahr, als man die ersten drei Partien verlor, wünscht sich Friedhelm Janusch, Trainer des SV Eschwege, der zu den Geheimfavoriten auf die Meisterschaft zählt.

Zwar hat der Klub aus dem Werra-Meißner-Kreis in Jan Kaufmann (KSV Baunatal) und Tobias Zak (FC Neugersdorf) zwei wichtige Spieler verloren, sich unter anderem mit Stephan Hoffmann (vom Regionalligisten Wacker Nordhausen), Maciej Sedziak (vom polnischen Drittligisten Stilon Gorzow) und Matias Tadeis Gonzalo (vom spanischen Fünftligisten Pego CF) aber auch mehr als adäquat verstärkt.

„Ob wir die Abgänge kompensieren können, muss man abwarten. Wir spielen weiterhin sehr offensiv, sind aber auch auf den Außenverteidiger-Positionen gut besetzt“, weiß Janusch, der den kommenden Gegner zum Auftakt beobachtet hat und gewarnt ist: „Mengsberg hat lange gut mitgehalten. Und Lehnerz ist ja nicht gerade Laufkundschaft.“ Fehlen wird dem SV-Coach der verletzte Lars Witschewatsch.

von Marcello Di Cicco

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