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Scorpions fertigen "Söldner" mit 64:6 ab

German Football League Scorpions fertigen "Söldner" mit 64:6 ab

Die "Skorpione" führten bereits zur Halbzeit 40:0 und waren den "Söldnern" in allen Belangen überlegen. Die Pleite war die sechste Niederlage in Folge für die Marburger und die elfte in der laufenden Spielzeit der German Football League.

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Gleich drei Scorpions-Spieler bringen Marburgs Fred Liepner (mit Ball) zu Fall. Wie in dieser Hinspielszene lief es auch am Samstag in Stuttgart.Foto: Miriam Prüßner

Quelle: Miriam Prüßner

Stuttgart. Defensive Coordinator Sam Weiss machte einen niedergeschlagenen Eindruck. Mangelnde Qualität sah Weiss nicht als Grund für die Niederlage an. „Ich denke, dass wir die Herausforderung schlichtweg nicht angenommen haben“, sagte der tonangebende Mann in der Marburger Verteidigung.

Wie bei den fünf vorangegangenen Partien zeigte sich die Marburger Passverteidigung in der Anfangsphase des Spiels noch auf dem Posten und fing einen Pass von Stuttgarts Quarterback Shane Carden ab. Doch wie in den vorherigen Spielen änderte dies nichts am Ergebnis - Saisonniederlage Nummer elf für die „Söldner“.

Entscheidung schon nach dem ersten Viertel gefallen

Ein Viertel war die Partie alt, als sie auch schon entschieden war. Denn die „Skorpione“ zeigten sich in der Offensive und Defensive giftig und verwiesen die Mercenaries in die Schranken. 27:0 stand es nach den ersten zwölf Minuten für die Gastgeber.

„Nichts lief für uns. Wir wurden regelrecht unter der Lawine begraben“, meinte Defensive Coordinator Weiss metaphorisch. Dass sich die Marburger Offensive um Quarterback Holt Claiborne mehrere Ballverluste in denkbar ungünstiger Feldposition leistete, half nicht.

Bei Fehlern sei es laut Weiss manchmal von Vorteil, ein schlechtes Gedächtnis zu haben. „Wir denken manchmal zu oft über unsere Fehler nach“, gab Marburgs Defensive Coordinator zu.

Immerhin keine weitere Nullnummer

Auch nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Scorpions weiterhin hungrig auf Punkte. 17 weitere Zähler brachten sie im dritten Viertel auf die Anzeigetafel und erhöhten ihren Kontostand auf 57, während die „Mercs“ zumindest sechs Punkte zustande brachten und so nach dem 0:52 gegen die Frankfurt Universe der zweiten Nullnummer der Saison entgingen.

Obwohl Weiss schon seit Langem weiß, dass der Zug in Richtung der Playoffs abgefahren ist, grämt ihn der Saisonverlauf immer noch: „Wenn wir nicht so viele Verletzungen gehabt hätten und einige andere Dinge besser gelaufen wären, hätten wir eine Chance auf den vierten Playoff-Platz gehabt.“

von Benjamin Kaiser

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