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Schröcker Krise hält auch in Wetzlar an

Fußball-Verbandsliga Mitte Schröcker Krise hält auch in Wetzlar an

Nach der bitteren 1:6-Pleite gegen den FV Biebrich ist der FSV Schröck innerhalb von vier Tagen das zweite Mal unter die Räder gekommen. Beim Gastspiel am Samstag bei Eintracht Wetzlar setzte es für die Mannschaft von Trainer Markus Kubonik eine deftige 1:4 (0:2)-Niederlage.

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Der Schröcker Takafumi Yazawa wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Wetzlar. „Es ist wie in den vergangenen Wochen. Wir leisten uns zu viele leichtsinnige Ballverluste im Aufbauspiel“, moniert Kubonik. Dabei hatte Schröck in der ersten Halbzeit auch dank der Umstellung auf ein 4-4-2-System die bessere Spielanlage, lud die Gastgeber durch entscheidende Fehler im Zentrum aber zum Toreschießen ein. Wetzlars Leon Kissel traf zum 1:0 (23.), Bora Aydin erhöhte noch vor dem Seitenwechsel (39.).

Beiden Toren war je ein Fehler von Takafumi Yazawa und Mehmet Kocak vorausgegangen. „Wir haben zudem unsere Möglichkeiten vor der Pause noch den Anschluss zu erzielen, nicht genutzt“, bemängelt Kubonik.

Der 36-Jährige reagierte zur Halbzeit, brachte Innenverteidiger Marcel Eichler für den blassen Yazawa, um so Steffen Rechner ins Mittelfeld vorzuziehen und Manuel Schäfer in den Sturm zu beordern. „Wir wollten das Spiel wieder an uns reißen und weiter nach vorne spielen“, erklärt Kubonik.

Einzig, es reichte nicht. Stattdessen erhöhte die Eintracht durch Tore von Andreas Schäfer (58.) und Noah Theis (70.) auf 4:0. Den Schröckern, die ihre besten Gelegenheiten in der ersten Halbzeit durch einen Kopfball von Daniel Wolf (15.), einen Schuss von Lukas Greb (26.) und einen Abschluss von Matthias Pape (43.) hatten, blieb nur der Ehrentreffer durch Manuel Schäfer (71.).

Unterm Strich steht für den Aufsteiger die vierte Niederlage in Folge. „Jeder muss sich steigern“, sagt Coach Kubonik, der bei seinen Spielern bedingt durch viele Urlaubsaufenthalte auch Rückstände im Ausdauerbereich festgemacht hat: „Daran müssen wir jetzt schnellstens ansetzen.“ Das sei den Schröckern auch geraten, denn am Samstag kommt Tabellenführer Teutonia Watzenborn-Steinberg an den Elisabethbrunnen.

Tore: 1:0 Leon Kissel (23.), 2:0 Bora Aydin (39.), 3:0 Andreas Schäfer (58.), 4:0 Noah Theis (70.), 4:1 Manuel Schäfer (71.). Eintracht Wetzlar: Hartmann - Mülln, Hocker, Lotz (72. Gojani), Kissel - Stehle, Aydin (64. Geller) - Sofinski, Kretschmann (69. Huisgen), Schäfer - Theis. FSV Schröck: Eidam - Yildiran (86. Schleich), Rechner, Brass, Wolf - Greb (59. Kraus), Kocak, Schäfer, Willershausen - Yazawa (46. Eichler), Pape. Schiedsrichter: Steitz (Bad Homburg). Zuschauer: 170. Gelbe Karten: Theis / Schleich.

von Tobias Kunz

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