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Schröck will „zu Hause nachlegen“

Fußball, Verbandsliga Mitte Schröck will „zu Hause nachlegen“

Nach dem 5:0-Pflichtsieg im Kreispokal beim FSV Cappel am Dienstag steht für den FSV Schröck wieder der Ligaalltag auf dem Programm.

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Hat sich für mehr empfohlen: Der Schröcker Alexander Jurk erzielte am Dienstagabend im Kreis­pokal beim FSV Cappel (hier mit Florian Patte) drei Tore.

Quelle: Nadine Weigel

Schröck. Die zweite englische Woche in den Beinen und weiter von argen Verletzungsproblemen gebeutelt - den FSV Schröck plagen vor dem Spiel in der Verbandsliga Mitte am Samstag gegen Germania Schwanheim (15.30 Uhr) einige Sorgen.

Für FSV-Trainer Markus Kubonik ist das aber kein Grund, um in Panik zu verfallen. Fehlen die arrivierten Kräfte, wirft er einfach die unerfahrenen Neuzugänge ins kalte Wasser. „Man muss ihnen aber eine gewisse Zeit zur Eingewöhnung geben“, weiß der 37-Jährige, der deshalb auch dem Team kurze „Schwächephasen“, wie den Anfang der zweiten Hälfte gegen Oberliederbach, zugesteht.

Geringes Budget macht für Kubonik „den Reiz aus“

Natürlich würde sich „Kubo“ den ein oder anderen „fertigen“ Spieler mehr in seinem Kader wünschen, „aber das Budget haben wir in Schröck nicht“, sagt er und ergänzt: „Das macht aber auch den Reiz an der Aufgabe aus.“

Gegen Schwanheim hofft er, dass sich seine Elf für das ordentliche Spiel in Biebrich (0:2) nun belohnt. „Wir wollen zu Hause nachlegen“, betont Kubonik. Dass dies gegen die bislang punktlose Germania aber kein Selbstläufer wird, ist dem FSV-Coach klar. „Wir haben in der vergangenen Saison gesehen, dass Schwanheim eine durchaus spielstarke Mannschaft ist“, erklärt Kubonik. „Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir die in den Griff bekommen und vorne unsere Chancen suchen.“

Das letzte Saisonspiel der abgelaufenen Spielzeit ist auch Schwanheims Trainer Baldo di Gregorio in bester Erinnerung. Der ehemalige Zweitligaprofi, der in der Winterpause den Posten als Trainer der Germania übernahm, feierte durch einen 4:1-Sieg in Schröck mit seinem Team den Klassenerhalt.

Ähnlich wie Kubonik klagt auch Baldo di Gregorio über die Zielstrebigkeit seiner Mannschaft. „Die beiden Niederlagen waren sehr unnötig. Wir waren teilweise die bessere Mannschaft, aber machen vorne die Tore nicht“, sagt der 31-Jährige.

Mit Schröck erwartet er nun einen Gegner auf Augenhöhe. „Wir wissen, dass sie zu Hause eine Macht sind. Da müssen wir dagegen halten“, sagt Di Gregorio, der nach zuletzt offensiver Ausrichtung noch nicht abschließend entschieden hat, welche Marschroute er seinem Team mit auf den Weg gibt.

Für Baldo di Gregorio ist das Ergebnis zweitrangig

Das Ergebnis ist für den Deutsch-Italiener, der nach den Jugendmannschaften auch im Bundesligakader der Frankfurter Eintracht stand, ohnehin zweitrangig. „Für mich ist es nicht entscheidend, ob das Spiel einen guten oder schlechten Ausgang nimmt. Viel wichtiger ist mir, dass die positive Entwicklung weitergeht und wir an die guten letzten Wochen anknüpfen können“, sagt Di Gregorio, der selbst fehlen wird, weil er sich wie auch Stürmer Jens Bretthauer einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Zudem fällt auch Mittelfeldspieler Simeon Lichtenfels aus privaten Gründen aus.

Beim FSV ist das nach wie vor ähnlich. Wie in der Vorwoche fehlen wieder etliche Akteure, darunter auch einige Stammspieler. „Leider ist alles beim alten geblieben“, sagt FSV-Coach Kubonik trotzig.

von Tobias Kunz

Der Spieltag in der Verbandsliga Mitte:

FC Dorndorf - SC Waldgirmes (Fr., 19 Uhr),

VfB Gießen - SF BG Marburg,

TSG Wörsdorf - FV Biebrich,

FSV Schröck - Germania Schwanheim (alle Sa., 15.30 Uhr),

Viktoria Kelsterbach - TSG Wieseck,

FV Breidenbach - TuS Dietkirchen,

SG Kinzenbach - SG Oberliederbach,

FSV Braunfels - FC Eddersheim (alle So., 15 Uhr).

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