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Schröck will Gelerntes auch zeigen

Fußball, Verbandsliga Mitte Schröck will Gelerntes auch zeigen

Nach dem VfB Gießen am ersten Spieltag kommt im TuS Dietkirchen der nächste Hochkaräter an den Elisabethbrunnen.

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Der Schröcker Julian Kraus (Mitte) setzt sich gegen die Niedernhausener Maximilian Meuth (links) und Dominic Voss zur Wehr.
Durchsetzungsfähigkeit ist beim FSV Schröck auch heute gegen Dietkirchen vonnöten.Foto: Andreas Schmidt

Quelle: Andreas Schmidt

Schröck. Mit sechs Punkten aus drei Spielen ist der FSV Schröck nach dem Aufstieg bestens in der Verbandsliga Mitte angekommen. Heute (20 Uhr) gastiert im TuS Dietkirchen aber bereits der nächste harte Brocken in Schröck.

„Wir wollen zeigen, dass wir in den vergangenen Wochen dazugelernt haben und uns auch gegen einen solchen Gegner Möglichkeiten erspielen können“, sagt FSV-Trainer Markus Kubonik, der den Gästen „eine ähnliche Kragenweite wie dem VfB Gießen“ attestiert. Gegen eben jene Gießener setzte es zum Saisonauftakt eine 0:3-Heimpleite. „Wir wollen das Selbstvertrauen, das wir uns erarbeitet haben, mitnehmen und zeigen, dass wir auch spielerisch mithalten können.“

Nach dem Aufstieg in der Saison 2011/12 landete der Limburger Stadtteilverein in den vergangenen beiden Spielzeiten mit je 65 Punkten auf Rang vier beziehungsweise zwei. Derzeit rangiert der 1700-Seelen-Ort mit sieben Punkten aus vier Spielen auf dem fünften Platz. Ein direktes Aufeinandertreffen zwischen den beiden Clubs hat es bislang noch nicht gegeben.

Dennoch stellt man sich auch beim TuS auf einen schweren Gegner ein. „Wie man so mitbekommt, verfügt Schröck über eine sehr kampfstarke Mannschaft, deren Stärke in der Defensive liegt“, sagt Dietkirchens Spielausschuss Manuel Faßbender. „Das wird eine ganz harte Nuss, das zeigen auch die bisherigen Ergebnisse.“ Der FSV Schröck habe, „wie wir damals die Euphorie vom Aufstieg wunderbar mitgenommen.“

Dennoch wolle man sich nicht nach dem Gegner richten. „Wir wollen unser Spiel durchsetzen und sie mit unserem Pressing früh zu Fehlern zwingen“, erklärt Faßbender. „Wenn uns das gelingt, ist es für jeden Gegner schwer, etwas gegen uns zu holen“, sagt der TuS-Pressewart, der guter Dinge ist, „mindestens einen Punkt mitzunehmen.“

Beim FSV Schröck fehlen Bahtiyar Yildiran, der nach seinem Platzverweis bei der zweiten Mannschaft gesperrt ist, und die Urlauber Steffen Rechner, Mehmet Kocak und Sebastian Schleich. Gäste-Spielertrainer Florian Dempewolf muss auf Torwart Sebastian Schmitt (Fußverletzung) und Jannis Ackermann (Oberschenkelprobleme) verzichten. Zudem weilt Fabian Frieling im Urlaub.

von Tobias Kunz

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