Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Gewitter

Navigation:
Schröck vor dem Tor harmlos

Fußball-Verbandsliga Schröck vor dem Tor harmlos

Dem FC Ederbergland reicht eine allenfalls mittelmäßige Leistung, um nach dem Spiel in Schröck an die Tabellenspitze zu springen.

Voriger Artikel
Stadtallendorf fehlt die Durchschlagskraft
Nächster Artikel
Favorit Kelsterbach setzt sich durch

Schröcks Andreas Schoch (links) kommt vor Ederberglands Lukas Guntermann zum Schuss.

Quelle: Nadine Weigel

Schröck. Der FSV Schröck musste trotz einer engagierten Vorstellung am Samstag gegen Ederbergland eine 0:3-Niederlage einstecken.

„Es ist doch traurig, dass so ein Spitzenteam wie Ederbergland gegen eine Mannschaft auf einem Abstiegsplatz nicht mehr Ballbesitz erarbeiten kann“, sagte Schröcks Trainer Markus Kubonik mit Blick auf den Gegner. Sein Gegenüber Vladimir Kovacevic sah es durchaus selbstkritisch: „Es war schwerer, als wir es vorher dachten. Wir hatten wohl Angst vor der eigenen Courage. Im Endeffekt ist das 3:0 zu hoch, ein 1:0-Sieg wäre gerechter gewesen.“

In den Anfangsminuten sah es allerdings noch so aus, als würden die Gäste den FSV Schröck überrennen. Bereits in der zweiten Minute musste Jens Borawski auf der Linie einen Schuss von Pavel Ricka nach einer Ecke klären. Doch im weiteren Spielverlauf bekam die Defensive Schröcks ihre Gegenspieler besser in den Griff. Auch im Mittelfeld kontrollierten die Gastgeber das Geschehen überwiegend, standen in den Zweikämpfen eng am Mann und eroberten sich meist die „zweiten Bälle“. Aber: Nach vorne in das „letzte Drittel“ verhedderten sich die Schröcker allzu oft. Es blieben als Mittel der Distanzschuss (Matthias Pape, 10.) oder die Standards (Kopfball Sergej Maro nach Ecke, 20.).

Pape schießt am Tor vorbei

Die Riesenchance zur Schröcker Führung hatte Pape, der nach dem Pass von Ivo Pfalz allein auf Gäste-Keeper Philipp Hartmann zulief, doch aus zehn Metern links am Tor vorbeischoss (37.).

Nach einer Schröcker Ecke konterten die Gäste, Hasan Sener ließ im Zweikampf im Strafraum das Bein stehen, Gäste-Stürmer Felix Nolte nahm die Gelegenheit dankend an und fiel. Dominik Karge verwandelte den Strafstoß ins linke Eck (44.).

Auch nach der Pause änderte sich am Bild wenig. Schröck weiter feldüberlegen, Ederbergland im Kontermodus. In der 57. Minute trifft FCE-Spieler Stasis Buividavicus nur das Außennetz, im Gegenzug flankt Alexander Schoch, Maro köpft zurück auf Pape, der den Ball ins Netz drückt - doch der Jubel erstirbt schnell, der Schiedsrichter Marcus Klimek (Dirlos) verweigert dem Treffer wegen vermeintlicher Abseitsstellung die Anerkennung. Nach dem Abseitstor kommt mehr Hektik auf, die der Schiedsrichter mit Gelben Karten einzudämmen versucht.

In der Schlussphase orientierte sich Borawski nach vorne, sein Gegenspieler Nolte nutzt dies bei einer FCE-Ecke mit einem Kopfball am langen Pfosten zum 2:0 für die Gäste aus (85.). In der 90. Minute trifft Borawski die Latte, auf der Gegenseite geht Buividavicus nach dem Pass von Daniel Gora alleine auf FSV-Keeper Patrick Schein zu und traf zum 3:0.

von Michael Seehusen

Voriger Artikel
Nächster Artikel
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?