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Schröck schöpft neuen Mut

Fußball-Verbandsliga Schröck schöpft neuen Mut

Nach dem Erfolg in Breidenbach blickt Schröck den nächsten Aufgaben optimistisch entgegen. Am Samstag gastiert Dorndorf um 15.30 Uhr am Elisabethbrunnen.

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Schröcks Matthias Pape (rechts) behauptet sich im Derby gegen den Breidenbacher Simon Reiprich.

Quelle: Michael Hoffsteter

Schröck. Die Stimmung am Elisabethbrunnen hat sich merklich gewandelt. Der 2:0-Sieg am vergangenen Freitag beim FV Breidenbach hat dem FSV Schröck neues Selbstvertrauen eingehaucht und die Mannschaft von Trainer Markus Kubonik erst einmal durchatmen lassen. Ausruhen kann sich der Tabellen­zwölfte allerdings nicht: Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt der FSV mit dem FC Dorndorf einen direkten Konkurrenten.

„Uns ist klar, dass wir ein Heimspiel haben. Wir rechnen aber mit einem sehr starken Gegner, der mit breiter Brust zu uns kommt“, stellt Schröcks Co-Trainer Stephan Banf klar. Der FC gewann zuletzt mit 4:2 gegen den FV Biebrich. „Dorndorf wird uns als Mannschaft alles abverlangen“, ist sich Banf sicher.

Schröck hat dank Derby-Sieg neuen Mut gefunden

Das Team aus dem Westerwald, das wie der FSV seine zweite Saison in der Verbandsliga Mitte absolviert, überraschte in der abgelaufenen Saison mit einem starken achten Platz und musste sich die gesamte Spielzeit über nicht mit dem Abstiegskampf beschäftigen. Aktuell liegt die Mannschaft um Torjäger David Röhrig (bislang acht Treffer) bei Punktgleichheit einen Rang vor dem FSV.

Aber auch Schröck hat mit dem Derby-Sieg im Rücken neuen Mut gefunden. In Breidenbach stimmte neben der kämpferischen auch die spielerisch Komponente. „Nach unserem ersten Auswärtstreffer hat man gemerkt, wie ein Ruck durch die Mannschaft geht“, sagt Co-Trainer Banf, der von einem „insgesamt verdienten Sieg“ spricht. Gleichwohl lassen sich die Schröcker von dem Erfolg nicht blenden.

Die personelle Lage gibt aber zusätzlich Grund zur Hoffnung. Mit Manuel Schäfer, der beim Warmmachen am Freitag seine eigentlich auskurierte Adduktorenverletzung wieder spürte, und dem bereits länger verletzten Maximilian Eidam (Knöchel) fallen nur zwei Spieler aus. Dafür kehren mit Mehmet Kocak (Gelb-Rot-Sperre) und Malte Braß (Urlaub) zwei Stammkräfte zurück. „Wir sind froh, dass sich die Urlaubs- und Verletztenzeit dem Ende neigt. In zwei, drei Wochen sollten wir wieder einen Kader haben, in dem jeder um seinen Platz kämpfen muss“, freut sich Banf.

von Tobias Kunz

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