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Schröck fährt ohne Druck nach Dorndorf

Fußball-Verbandsliga Schröck fährt ohne Druck nach Dorndorf

Der FSV Schröck hat in der Fußball-Verbandsliga nichts mehr zu verlieren. Ohne Druck kann das Team vom Elisabethbrunnen am Sonntag (15 Uhr) beim FC Dorndorf aufspielen.

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Matthias Pape (rechts) traf gegen Breidenbach. Es reichte nicht für Schröck.

Quelle: Thorsten Richter

Schröck. Am Elisabethbrunnen macht sich Ernüchterung breit. Genauer gesagt, war sie eigentlich nie so richtig weg. „Über die ganze Runde gesehen haben wir gezeigt, dass wir spielerisch in der Klasse absolut bestehen können. Was fehlt, ist das Ding einfach in die Hütte zu nageln“, fasst Co-Trainer Stephan Banf die Problematik zusammen. Dem FSV Schröck fehlt die Abgezocktheit, um die Klasse zu halten.

Vor dem nächsten Spiel in der Verbandsliga Mitte am Sonntag (15 Uhr) beim FC Dorndorf erklärt Banf deshalb: „Ganz einfach gesagt, werden wir nicht mehr hingehen und sagen, wir müssen das machen oder jenes tun. Wir wollen in das Spiel reingehen und schauen, was dabei herauskommt. Der Druck bringt niemandem etwas.“

Mit 18 Punkten liegt der FSV weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz und benötigt schon ein kleines Wunder, um doch noch den Ligaverbleib perfekt zu machen. Zum nächsten Rang fehlen allein fünf Punkte. Sinnbildlich für die Saison der Schröcker steht das Hinspiel gegen das Team von Friedel Müller. Trotz Überzahl ab der vierten Spielminute und trotz 3:0-Führung (!) verlor die Kubonik-Elf gegen zehn tapfer kämpfende Dorndorfer noch mit 3:4.

Auch deshalb ist Banf klar, dass in Dorndorf „die Trauben sehr hoch“ hängen: „Sie sind ganz klarer Favorit.“ Gut möglich, dass bei etwas mehr Glück und der nötigen Abgebrühtheit in den engen Spielen der FSV nicht weit weg vom FC stünde. Mit 36 Punkten und Tabellenplatz neun rangiert Dorndorf im gesicherten Tabellenmittelfeld.

„Unser primäres Ziel ist es, uns in den verbleibenden Spielen gut zu präsentieren“, sagt Banf, „wir wollen nicht einknicken und die Ohren hängen lassen“. Auch nach der ärgerlichen 2:3-Schlappe gegen Breidenbach herrsche in Schröck keine „tiefdeprimierende“ Stimmung. „Am Montag waren natürlich alle sehr enttäuscht, wir haben den Blick aber sofort auf das nächste Spiel gerichtet“, stellt Banf fest.

Dort steht nach abgelaufener Sperre auch wieder Mehmet Kocak zur Verfügung. Dafür fallen Maximilian Eidam (Platzwunde) und Kapitän Malte Braß (Hexenschuss) mit Verletzungen aus dem Breidenbach-Spiel aus.

von Tobias Kunz

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