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Satral untermauert seine Titelambition

Tennis, Marburg Open Satral untermauert seine Titelambition

Mit einer indiskutablen Leistung verabschiedete sich Daniel Brands aus dem Turnier, während der Tscheche Jan Satral deutlich machte, dass mit ihm im Finale zu rechnen ist.

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Der Tscheche Jan Satral spielt eine Vorhand in der Begegnung mit dem Deutschen Daniel Brands.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Nichts auf die Reihe brachte Daniel Brands in der Halbfinalpartie gegen Jan Satral. Der Lange schlug in der Begegnung der „Kanoniere“ zwar das ein oder andere Ass. Aber er fand nie richtig in das Match.

Ganz anders sein Gegenüber. Der Tscheche servierte einen krachenden Aufschlag nach dem anderen - alle so um Tempo 200 km/h herum. Sein Spitzenwert lag bei 215 km/h. Satral war von Beginn an hellwach und verlieh dem Match seine Handschrift. Aufgrund der Aufschlagstärke beider Athleten bliebe längere Ballwechsel eher die Ausnahme. Im vierten Spiel gelang Satral das Break zum 3:1, er brachte sein Service zum 4:1 durch, kassierte erneut Brands Aufschlag zum 5:1 und machte den Satz mit 6:1 klar.

Brands wusste natürlich, was die Stunde geschlagen hatte: Er brauchte nun zwei Satzgewinne, um in das Finale einzuziehen. Doch gegen einen Satral in dieser Form war dies ein schier unmögliches Unterfangen. Bis zum 3:3 brachten beide ihr Service durch. Im siebten Spiel dann hatte sich Satral zwei Breakbälle erarbeitet. Und schon der erste stach, als Satral den ans Netz nach vorne eilenden Brands souverän passierte.

Der Tscheche ließ nicht nach, servierte einmal mehr phänomenal, während Brands hilflos wirkte, mehrfach falsch spekulierte und das 3:5 nicht verhindern konnte.

Schließlich hatte Satral nach 56 Minuten Matchball. Brands schlug einen Ball ins Aus, und der Erfolg des Tschechen war perfekt.

„Mein Aufschlag ist im Laufe der Woche immer besser geworden“, sagte Satral. Das sei in seinem zuletzt gespielten Turnier nicht der Fall gewesen. „Ich fühle mich gut in Form und möchte im Finale natürlich angreifen, den Titel und die Punkte holen. Das Turnier in Marburg ist für mich in diesem Jahr das wichtigste“, betonte er.

von Bodo Ganswindt

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