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Sascha Nahrgang: Erfolgscoach als Teil des Teams

Sportlerwahl 2014: Kandidat in der Kategorie "Trainer des Jahres" Sascha Nahrgang: Erfolgscoach als Teil des Teams

"Das haben die Jungs zwei Jahre richtig gut gemacht. Da hat kaum mal einer im Training gefehlt, und wir hatten eine klasse Stimmung", sagt Sascha Nahrgang. "Die Jungs", das waren die Jugendspieler beim VfB Marburg, die der 28-Jährige zunächst bei den B-Junioren und im folgenden Jahr bei den A-Junioren in die Hessenliga führte.

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Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Der bislang größte Erfolg in der Trainerkarriere des Sozialversicherungs-Angestellten, der seit vier Jahren in Frankfurt bei der Techniker-Krankenkasse arbeitet. Seine eigene fußballerische Karriere war schon beendet, bevor sie richtig beginnen konnte. Bei seinem Heimatverein in Fronhausen durchlief Sascha Nahrgang die Jugend, spielte auch ein Jahr bei den Senioren, ehe der zweite Kreuzbandriss im Alter von 19 Jahren das Aus als Spieler bedeutete. Als Co-Trainer an der Seite von Holger Hemer ging Nahrgang nach Hassenhausen, ehe ihn die Jugendarbeit beim VfB Marburg reizte. „Im Alter zwischen 16 und 19 Jahren sind die Jugendlichen lernbegierig, haben aber auch einen eigenen Kopf. Da wird viel gesprochen, auch über Schule und Privates. Das schweißt zusammen“, sagt Sascha Nahrgang, der auch nach seinem Wechsel zu den Gruppenliga-Senioren des VfB Wetter noch immer regen Kontakt zu seinen ehemaligen Schützlingen in Marburg hat. Mit der VfB-Jugend kämpfte der angehende Familienvater zwei Jahre um den Klassenerhalt, auch bei Wetters Senioren sieht es nicht rosig aus. „Ich bin sehr ehrgeizig, kann unheimlich schlecht verlieren“, räumt der 28-Jährige ein. In der vergangenen Woche aber verlor Nahrgang: Wetter trennte sich von seinem Coach und bestätigte dessen Einschätzung: „Bei der Jugend geht es um die Entwicklung der Spieler, bei den ­Senioren nur um Punkte.“

Zur Abstimmung: www.op-marburg.de/sportlerwahl

von Frank Steinhoff-Wolfart

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