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SF BG erwarten Topklub Ederbergland

Fußball-Verbandsliga SF BG erwarten Topklub Ederbergland

Nach dem FCE ist vor dem FCE: Die SF BG Marburg erwarten nach dem missglückten Gastspiel beim FC Eddersheim im FC Ederbergland ein Schwergewicht der Liga.

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Clemens Haberzettl (rechts, gegen Kelsterbachs Steven Muehl) trifft mit SF BG Marburg auf Ederbergland. Foto: Miriam Prüßner

Quelle: Miriam Pruessner

Marburg. Geheimnisse dürfte es keine geben, wenn die SF BG Marburg den Tabellendritten FC Ederbergland am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz am Zwetschenweg zu Gast hat.

In Jan Eberling und Iori Shintani tragen zwei Spieler das Trikot der Sportfreunde, die in der Vorsaison noch für die Spielgemeinschaft des SV Allendorf/Eder und des TSV Battenberg die Schuhe schnürten. Deren Coach Vladimir Kovacevic trainierte SF/BG-Spielführer Jean Michel Kleemann und Christoph Weidenhausen, der noch zwei Spiele gesperrt ist, schon vor einigen Jahren beim VfB Marburg - und beobachtet hat er die Blau-Gelben in dieser Saison auch schon.

„Der Gegner ist für uns sicher kein Buch mit sieben Siegeln“, gesteht Kovacevic, dessen Elf zuletzt dreimal in Folge gewann und auch schon dem Hessenligisten TSV Lehnerz im Hessenpokal (8:7 n.E.) und dem Tabellenzweiten Viktoria Kelsterbach (3:0) ein Bein stellte.

„Anfangs sind wir noch etwas arrogant aufgetreten. Mit der Zeit hat die Mannschaft aber gemerkt, dass wir gegen jeden Gegner Vollgas geben müssen und dass ohne Kampf- und Laufbereitschaft auch in dieser Liga nichts geht“, sieht der Trainer des Absteigers, der unter „den ersten drei, vier“ landen will, eine Entwicklung in seinem Team.

Mit 26 Buden stellt der FCE um Toptorjäger Felix Nolte die offensivstärkste Mannschaft in der Mitte-Staffel - entsprechend gewarnt sind die Gastgeber. „Ich erwarte einen starken Gegner, der über viel Erfahrung verfügt und auch in der Breite gut aufgestellt ist“, sagt SF/BG-Coach Maurice Jauernick.

Dem schmeckte die jüngste 3:5-Niederlage in Eddersheim gar nicht - und nicht nur die: „Wir kassieren in letzter Zeit zu viele Gegentore. Wir müssen besser mit allen Spielern verteidigen, schneller hinter den Ball kommen. Dafür ist ein hohes Laufpensum erforderlich. Die ‚Schweinewege‘ sind ganz wichtig, sonst wirst du schnell bestraft.“ Wenngleich Jauernick den „Druck nicht bei uns“ sieht, stellt er auch klar: „Es wird Zeit, dass wir auch gegen die Topklubs mal etwas holen.“ Dabei helfen können die Rückkehrer Maximilian Leinweber und Alexander Lauer.

Ein „gutes Spiel“ erwartet derweil „Vladi“ Kovacevic, denn: „Marburg ist keine ‚Kloppermannschaft‘, sondern hat viele starke Spieler. Von der Papierform sind wir zwar der Favorit, aber wir müssen trotzdem 90 Minuten Gas geben.“ Ob ihm alle Spieler zur Verfügung stehen, weiß er nicht: „Vergangene Woche hatten wir fünf Ausfälle. Momentan ist es bei uns ein ständiges Kommen und Gehen.“

von Marcello Di Cicco

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