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SF BG Marburg kommen weiter - noch ohne Trainer Sinkel

Hallenstadtmeisterschaft: Gruppe A SF BG Marburg kommen weiter - noch ohne Trainer Sinkel

Während Titelverteidiger SF BG Marburg keine Probleme mit der Qualifikation für die Zwischenrunde hatte, stolperten der FSV Cappel und der VfB Marburg II über Außenseiter Kurdischer FC. Doch auch Cappel ist weiter.

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Stefan Braun (rechts) vom VfB Marburg hilft Mehmet Ceylan vom Kurdischen FC auf. Das Spiel gewannen die Gießener durch ein Eigentor mit 1:0. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Mit Ausnahme des 4:4 gegen Cappel erlaubten sich die SF BG Marburg keinen Ausrutscher. Im Gegenteil: Jonas Herberg und Clemens Haberzettl schossen sich fleißig für die Zwischenrunde warm: Beide steuerten jeweils elf Tore zum Gruppensieg ihrer Mannschaft bei, die nach dem Rücktritt von Trainer Maurice Jauernick von Jan Gönnewig vom Spielausschuss betreut wurde. „Wir haben Lust auf die Halle“, sagte Gönnewig. „Unser Ziel ist es, den Pokal in unseren Reihen zu behalten.“

In der Zwischenrunde dürfte dann erstmals der neue Coach in der Verantwortung stehen. Zum 1. Januar übernimmt B-Lizenz-Inhaber Andreas Sinkel beim Verbandsligisten den Posten. Der 53-Jährige war zuvor unter anderem Trainer und Jugendleiter bei Eintracht Wetzlar.

Auch in der Zwischenrunde steht der Kurdische FC Gießen. Dabei hatte sich der B-Kreisligist beim Auftaktspiel eine empfindliche 1:10-Klatsche gegen die SF BG Marburg eingefangen. „Wir wollten uns so teuer wie möglich verkaufen und zeigen, dass wir auch Fußball spielen können“, sagte der Trainer der Gießener, Sabur Ortac. Dass es doch noch für das Weiterkommen reichen könnte, hätte er wohl selbst nicht gedacht. Zumal noch einige Stammkräfte geschont wurden und Innenverteidiger Saidhan Ortac das Tor hütete. So vorzüglich, dass sich der VfB Marburg die Zähne ausbiss und durch ein Eigentor mit 0:1 unterlag.

Damit stand fest, dass die zweite Mannschaft der „Schimmelreiter“ ausscheiden würde, der Kurdische FC mit neun Punkten weiter war. „Wir haben zu wenig investiert und sind zurecht ausgeschieden“, bilanzierte ein enttäuschter VfB-Trainer Gerd Karcher, der gerade von den erfahrenen Spielern mehr erwartet hätte. „Die einzigen Lichtblicke waren unsere beiden U-19-Spieler.“

Schon in der ersten Partie des VfB II hatte sich angedeutet, dass das Team es schwer haben würde. Mit 2:3 unterlagen die Marburger dem FSV Cappel, der danach dem Gruppenfavoriten SF BG Marburg ein 4:4 abtrotzte und somit Kurs auf die nächste Runde zu nehmen schien. Doch die Cappeler, die zum Abschluss mit 7:0 gegen den SV SW Gießen gewannen und Gruppendritter wurden, hatten die Rechnung ohne den Kurdischen FC gemacht. „Wir haben den Gegner nach dem Spiel gegen Blau-Gelb unterschätzt“, räumte FSV-Trainer Klaus Fischer ein. „Das war eine Kopfsache.“ Hinzu kam, dass sich die Cappeler in den letzten 20 Sekunden bei einer Vier-gegen-Zwei-Überzahlsituation nicht besonders clever anstellten - es blieb beim 5:4 für den Kurdischen FC.

Gruppe A

SF BG Marburg - Kurdischer FC Gießen 10:1

VfB Marburg II - FSV Cappel 2:3

Kurdischer FC Gießen - SV SW Gießen 4:2

FSV Cappel - SF BG Marburg 4:4

SV SW Gießen - VfB Marburg II 3:4

Kurdischer FC Gießen - FSV Cappel 5:4

SV SW Gießen - SF BG Marburg 2:8

VfB Marburg II - Kurdischer FC Gießen 0:1

FSV Cappel - SV SW Gießen 7:0

SF BG Marburg - VfB Marburg II 6:1

1. SF BG Marburg 4 28:8 10

2. Kurdischer FC Gießen 4 11:16 9

3. FSV Cappel 4 18:11 7

4. VfB Marburg II 4 7:13 3

5. SV SW Gießen 4 7:23 0

von Holger Schmidt

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